Sonntag, 10. Dezember 2017

USA bekommt drei Warnschüsse vor den Bug (Update, runterrollen)

1. Von Pakistan

Pakistans Luftwaffenchef droht, US-Drohnen abzuschießen

Brecht Jonkers
9. Dezember 2017
Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Der Chef von Pakistans Luftwaffe Sohail Aman erklärte, dass Pakistan jedwede Drohne, die illegal in Pakistans Luftraum operiert, abschießen wird, auch die amerikanischen.

„Wir werden niemandem erlauben, unseren Luftraum zu verletzen,“ erklärte Aman in einer Rede über die neue pakistanische Luftverteidigungspolitik. Er fügte hinzu: „Ich befahl der PAF, Drohnen abzuschießen, auch amerikanische, wenn sie in unseren Luftraum eindringen und die Souveränität und territoriale Integrität des Landes verletzen.“

US-militärische und private paramilitärische Kräfte haben routinemäßig jahrelange Drohnenschläge und bewusste Tötungsschläge auf pakistanischem Boden durchgeführt seit dem 11. September 2001. Dies wurde von dem ehemaligen CIA Agenten John Kiriakou bestätigt, der eine sogenannte konter-Terrorismus-Einheit in Pakistan leitete.

Pakistan hat regelmäßig die US-Drohnenschläge verurteilt, die gewöhnlich ohne Erlaubnis von Islamabad stattfanden und ohne vorheriges Wissen der pakistanischen Regierung. Der hohe Zoll an zivilen Opfern durch die US-Drohnen-Attacken haben zu einem breiten, landesweiten Aufschrei geführt.

Doch die neue Politik der pakkistanischen Luftwaffe ist das erste Mal, dass das Land beschlossen hat, wirklich mit militärischen Mitteln gegen die US-Drohnen-Verletzungen vorzugehen.

Quelle – källa - source


2. Vom Iran

Lasst Syrien in Ruhe oder! - sagt Iranischer General zur USA

von Elijah J. Magnier
9. Dezember 2017
Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Jubel bei der Befreiung von Deir Ezzor

Gut informierte Quellen haben gesagt, dass der Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden Brigadegeneral Haj Qassem Soleimani via Russland einen Brief schickte mit verbaler Warnung an den Chef der US-Streitkräfte in Syrien und riet ihm, alle US-Streitkräfte bis zum letzten Mann aus Syrien abzuziehen, „oder die Tore zur Hölle werden geöffnet“.

Freitag, 8. Dezember 2017

Usbekistan – Eine Stimme aus Eurasien


Peter König

6. Dezember 2017


Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Usbekistan, fast so groß wie Frankreich, aber nur mit halb so vielen Menschen.


Usbekistan ist ein friedliches, freundliches Land, lächelnde Gesichter, viele von ihnen, die um ihren Lebensunterhalt kämpfen, aber dennoch lächeln. Usbekistan ist doppelt landumschlossen, was bedeutet, dass es von anderen landumschlossenen Ländern umgeben ist, als da sind Afghanistan, Kirgisistan, Tadschikistan, Kasachstan und Turkmenistan.

Land umschlossene Länder haben keinen Zugang zum Meer. Sie sind ökonomisch schlechter dran, als solche mit Zugang zum Meer. Exporte nach und aus fernen Ländern sind komplizierter und teurer.

Seit dem Kollaps der Sowjetunion versuchen die Usbeken, sich damit abzufinden, dass sie für ihre eigenen sozialen Dienstleistungen wie Gesundheit, Wasser, sanitäre Anlagen und für ihre schnell verfallende Infrastruktur selbst zu bezahlen haben. Aber sie tun, was sie können, exportieren Arbeitskraft nach Russland und das westliche Europa (wofür sie Transfer-Zahlungen erhalten); junge Leute lassen ihre Familien zurück, schicken Geld nachhause, kommen nachhause in ihren Ferien, einmal, zweimal – dann gründen viele ihre eigenen Familien in ihren Gastländern und verlassen ihre Frauen und Kinder. Ein Klassiker für Gastarbeiter in der ganzen Welt.

Aber in jüngster Zeit erfährt Usbekistan wie andere Länder in Zentralasien auch einen Mini-Boom – ein Boom dank der Russland auferlegten Sanktionen durch Washington und seine europäischen Vasallen. Seine Exporte von Gemüse, Früchten oder landwirtschaftlichen und industriellen Gütern nach Russland schießen in die Höhe. Putin hat schon vor zwei Jahren gesagt, dass die Sanktioen das beste war, was Russland seit dem Kollaps der Sowjetunion geschehen konnte. Sie zwangen Russland, seine eigene Landwirtschaft wieder zu entwickeln und seinen erloschenen industriellen Apparat mit Wissenschaft und Forschung auf modernsten Standard anzuheben, auf gleiche Höhe oder besser als im Westen. Es hat Erfolg gehabt und die Sanktionen haben auch den Usbeken und anderer Zentralasiaten genutzt, indem der Lebensstamdard stieg, durch Lieferung von Gütern und Dienstleistungen an Russland, was Russlands Kapazität noch mehr stärkte. Zusammen mit ihren eurasischen Partnern erreichen die Russen allmählich die volle Selbstversorgung und Unabhängigkeit von den erpresserischen „Sanktionen“ der westlichen Ökonomien.
Altes und modernes Fergana
Dann gibt es außerdem die Shanghai-Cooperation-Organization (SCO), in der die meisten zentralasiatischen Länder plus Russland und China Mitglied sind. Die SCO ist ein riesiger Block für Handel, Wirtschaft, Verteidigung und strategisches Denken, die die halbe Bevölkerung der Welt umfasst und ein Drittel des Bruttonationalprodukts. Kurz und gut, der Tag der totalen Abkopplung von dem westlichen betrügerischen Dollar-Euro-System ist deutlich sichtbar am Horizont.

Dienstag, 5. Dezember 2017

Ehemaliger Präsident Jemens getötet: Der Preis des Verrats (Update)

Als weiterführende Lektüre möchte ich euch diesen Artikel von Gegenfrage.com empfehlen: Houthis: Terroristen oder Revolutionäre? Gegendarstellung zum westlichen Bild der Houthis.

Stephen Lendman

4. Dezember 2017

Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Ab und zu erwischt es halt auch mal Verräter

Ali Abdullah Saleh beherrschte den Jemen despotisch von Mai 1990 bis er 2012 gestürzt wurde – und zuvor hatte er Nordjemen von 1978 – 1990 beherrscht.

Er schloss sich den Houthis an gegen Saudiarabien bis er sie betrog – und zum saudischen Königshaus überschwenkte mit der Begründung:

„Ich rufe die Brüder in den benachbarten Staaten und der Allianz auf, ihre Aggression zu stoppen, die Belagerung aufzuheben, die Flughäfen zu öffnen und die Nahrungshilfe reinzulassen und die Verwundeten zu retten und wir werden eine neue Seite kraft unserer Nächstenliebe aufschlagen.“

Das von den Houthi kontrollierte Innenministerium beschuldigte ihn, „Chaos zu schaffen, indem er mit den Milizen der Aggression zusammenarbeitete und extremistischen Kämpfern half“; das politische Büro fügte hinzu:
„Es ist nicht seltsam oder überraschend, dass Saleh der Partnerschaft den Rücken kehrte, an die er nie glaubte. Die Priorität war und ist immer noch, den Kräftern der Aggression entgegenzutreten.“

Am 4. Dezember sprengten Houthi-Kämpfer sein Haus in Sanaa in die Luft. Medienberichte sagten, dass er auf dem Weg nach Marib getötet wurde. Sein Tod wurde von einem Adjudanten bestätigt. Eine Video seiner Leiche wurde von den Houthis online gelegt, das ihn mit einer großen Kopfwunde zeigt.

Am Montag sagte das Houthi al -Masriah Fernsehen: „Der Führer des Verrats ist getötet worden.“ Der Mediensprecher Abdel Rahman al-Ahnomi sagte, er wurde  auf der Flucht nach Saudiarabien über Marib getötet.

Schwere Kämpfe in Sanaa halten immer noch an und auch die saudischen Terror-Bombardements. Die Houthis kontrollieren jetzt die Stadt, laut Berichten, und viele Saleh-Anhänger verlassen ihre Einheiten.

Die UNO rief zu einem humanitären Stillstand der Kämpfe auf, um die Zivilisten gehen zu lassen und den Hilfskräften zu ermöglichen, die Verwundeten zu versorgen.

Der UN-humanitäre Koordinator in Jemen Jamie McGoldrick sagte, dass die Straßen in Sanaa „Schlachtfelder sind. Hilfsarbeiter „sitzen fest“.

Der norwegische Flüchtlingsrat in Sanaa gab bekannt via ihrer Schutzberaterin Suze van Meegen, dass die Kämpfe in der Stadt „die humanitären Maßnahmen völlig paralysierten. Sie fügte hinzu:

„Niemand ist sicher in Sanaa im Moment. Ich kann schweren Beschuss von draußen hören und weiß, dass es nicht stimmen würde zu sagen, dass irgend jemand von uns in Sicherheit wäre.“

Der regionale ICRC Direktor Mardini tweetete: „Die Nacht war schlimm. Massive Zusammenstöße in der Stadt mit schwerer Artillerie und Luftangriffe. Die Jemeniten bleiben in ihren Häusern, weil sie Angst haben hinauszugehen. Wasser, Gesundheitsversorgung, Nahrung und Treibstoff sind sehr reduziert.“

Eine ungenannte Frau sagte: „Es ist wie in einem Horrorfilm Ich habe schon viele Kriege erlebt, aber das war nichts zu dem hier.“

Explosionen erschütterten die Stadt, wehrlose Zivilisten riskieren Tod oder Verwundungen. Leichen und Verwundete liegen auf den Straßen, die nicht versorgt werden können. Die Kämpfe sind zu heftig, um sich hinauszuwagen. Hunderte sind seit vorigen Mittwoch getötet oder verwundet worden.
Saleh Soldaten desertieren zu den Houthis und bringen eine entscheidende Wende in dem Krieg, der seit beinahe drei Jahren anhält und zur schwersten humanitären Krise der Welt führte.

Am Montag behauptete der Houthi Sprecher Mohammed Abdul Salam, dass bedeutende Gewinne in der Schlacht um Sanaa gemacht wurden. Er sagte:

„Mit Gottes Hife waren die Sicherheitskräfte unterstützt von breiten Bevölkerungsschichten in der Lage, in der vergangenen Nacht die Viertel zu säubern,  die von Milizen des Verrats und Betrugs gehalten wurden.“

Wird Trump Luftangriffe gegen die Houthi Kämpfe in Sanaa befehlen und den Saudi-Bombardierungen helfen? Wird die US-orchestrierte Aggression stärker werden und die humanitäre Krise intensivieren?

Quelle - källa - source

Nicht mein Fehler!

Nicht mein Fehler!

Auf Google+ geht es immer bunter zu. 
Etliche Artikel werden doppelt
aufgelegt, andere bis zu vier mal. 
Und jede Menge Fotos 
werden rausgeworfen. Das hat
wahrscheinlich mit irgenwelchen 
Rechten zu. Aber den Dschungel kann
ich nicht durchblicken. 
Bei manchen Fotos 
wird einem sofort die Erlaubnis
entzogen, warum nicht bei den anderen?
Warum haben die keinen Marker, sodass 
der Autor seine Royalties erhält? 
Das hätte ich auch bei meinen Artikeln machen können via VG Wort, aber das ging nicht,
weil ich in Deutschland wohnen müsste und die Artikel in Deutschland aufgerufen werden müssen, damit man Geld erhält, aber auch erst dann,
wenn es eigene Artikel sind, die mindestens 1000 Mal aufgerufen werden. Und für Übersetzungen 
erhält man gar kein Geld. In Deutschland 
ist das Schreiben und Übersetzen schon
immer eine brotlose Kunst gewesen. 
Im Vergleich leben die Schriftsteller hier in 
Schweden wie Gott in Frankreich. 
Nochmals zu Google+. Dort hat man Anfang
des Jahres den Zähler abgestellt, der bei 22
Millionen stand. Da wäre ich jetzt meiner
Schätzung nach bei 40 Millionen. Eine
kostenlose Werbung. Ob das damit 
zusammenhängt, das weiß ich nicht. 
Nun ja, man muss ja den hohen Herren
dankbar sein, dass man nicht in die Mülltonne
geworfen wird. Kommt vielleicht bald.
 

Montag, 4. Dezember 2017

Neue Post aus Russland vom 4. Dezember 2017

Stefan Lindgren

Aus dem Schwedischen: Einar Schlereth

Ein solches Tempo hat es in Deutschland noch nie gegeben!

Bald fährt das erste Auto über die Krim-Brücke

Bereits im Dezember wird die Krim mit dem russischen Festland über die 17 km lange Brücke verbunden sein von der Spitze der Taman-Halbinsel bis zur Stadt Kertsch auf der Krim. Alle 228 Brückenpfeiler, davon 85 im Meer, für die Autostraße über den Sund sind bereits gegossen und die Straße ist zu 95% fertig.

Die weitere Arbeit an dem Eisenbahnteil der Brücke muss bis zum Frühjahr warten wegen der Wetterverhältnisse. Die Brückenpfeiler in dem Teil sind erst zu 50 % fertig. Viele Arbeiten am Straßenteil müssen auch noch getan werden und der allgemeine Straßenteil für die Öffentlichkeit wird erst im Dezember 2018 freigegeben.

News.ru 4/12

Immer mehr wollen Gutes tun

Am 27. November fand in Russland der Tag der Volontäre statt. Sie leisten Dienste u. a. im Gesundheitsdienst oder sie bieten kostenlose AIDS-Tests auf den Bahnhöfen an – Russland hat 900 000 AIDS-Kranke und es geht darum, neue Fälle schneller zu finden. Sie arbeiten auch mit elternlosen Kindern; sie wurden ebenfalls in 2000 m Höhe im Altai eingesetzt, um den Abfall einzusammeln, den gedankenlose Touristen hinterlassen und 2000 arbeiten in Altersheimen.

Die Volontärbewegung ist im Zusammenhang mit einer Reihe internationaler Veranstaltungen entstanden, wie die Winter-Olympiade in Sotschi 2014, das 70-Jahre-Jubiläum des Sieges im 2. Weltkrieg 2015, der Universiade in Kazan 2017 und das Weltjugendfestival in Sotschi in diesem Jahr.  Laut offiziellen Daten gibt es jetzt 125 000 Volontäre in Russland.

Vesti nedeli 3/12



Armut ist eine brennende Frage


„Die Armut ist eins der brennendsten Probleme in unserer modernen Ökonomie,“ sagte Premierminister Dmitri Medwedew am Donnerstag, als er sein jährliches Treffen mit Journalisten in einer Direktsendung abhielt.

Ein Bericht von der Weltbank sagte am Mittwoch, das der Anteil der Armen im ersten Halbjahr 2017 etwas gesunken ist, dank eines gewissen Zuwachses, niedriger Inflation und steigender Ölpreise. Aber die aktuelle Armut von 14.4 % der Bevölkerung  ist immer noch sehr hoch laut der Weltbank (wenn auch niedriger als vor 10-15 Jahren) und der Anteil der Menschen, die riskieren, in Armut zurückzufallen, nimmt immer noch zu.

Eine der Maßnahmen ist, die Elternversicherung zu verlängern, die einen 18-monatigen Mindestlohn garantiert (jetzt z. B. In St Petersburg 9724 Rubel gleich 160 € im Monat), der als vorübergehende Maßnahme eingeführt wurde. Präsident Putin hat vorgeschlagen, dass sie bis Ende 2021 gelten soll. Mit Hilfe u. a. dieser Maßnahme könnte die Geburtenzahl um gut 1 Million erhöht werden. Aber jetzt sind sie wieder niedriger auf Grund demografischer Faktoren. Die vorgeschlagenen Maßnahmen werden in drei Jahren ca. 7.6 Mrd. € kosten.

Jemen: Das heutige Guernica


Cesar Chelala
30. November 2017

Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Saana jetzt - Saudis pfeifen auf Weltkultur
Weltkulturerbe Saana



An einem Markttag am 26. April 1937 fand auf Forderung Francos ein Bombardement der baskischen Stadt Guernica statt. Es wurde ausgeführt von den Alliierten der spanischen nationalistischen Regierung, von der Condor Legion der Luftwaffe Nazi-Deutschlands und der faschischtischen italienischen Aviazione Legionaria. Der Angriff unter dem Kodenamen Operation Rügen, bei dem hunderte Menschen starben, wurde zu einem Schlachtruf gegen das brutale Töten von unschuldigen Zivilisten. 80 Jahre später jedoch wird eine sogar noch kriminellere Aktion gegen jemenitische Zivilisten hauptsächlich von den Saudis in Komplizenschaft mit den USA durchgeführt.

Der jemenitische Bürgerkrieg begann 2015 zwischen zwei Gruppen, die behaupten, die Regierung Jemens zu vertreten. Houthi Soldaten verbanden sich mit den Kräften des vormaligen Präsidenten Ali Abdullah Saleh und stießen mit den Kräften zusammen, die loyal mit der Regierung von Mansur Hadi sind. Eine Koalition unter Leitung Saudiarabiens begann mit militärischen Angriffen gegen die Houthis und die USA lieferte logistische und militärische Hilfe für die Kampagne.

Die Houthis stellen beinahe ein Drittel der Bevölkerung von Jemen und sie haben das Land seit Jahrhunderten regiert. Seit Beginn der Feindseligkeiten wurde der Vormarsch der Houthis nach dem Süden des Landes mit ständigen Bombardierungen der Saudis und ihrer Alliierten begleitet, was zu einer dramatischen humanitären Krise führte. Tausende Menschen wurden getötet, viele Zivilisten darunter und tausende mehr verloren ihr Zuhause und versuchen verzweifelt, Nahrung und trinkbares Wasser zu finden.

Verschmutztes Wasser ist ein Ergebnis eines fast totalen Zusammenbruchs der sanitären Anlagen [nein, sondern dank der bewussten und systematischen Angriffe auf Wasserreinigungsanlagen und Wasserreservoirs. D. Ü.] und führte zu einem Cholera-Ausbruch, der als schlimmster der Geschichte bezeichnet wird. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat von mehr als 815 000 Fällen und 2155 Toten berichet. Bei der gegenwärtigen Infektionsrate schätzen Experten, dass die Krankenzahl am Ende des Jahres siebenstellige Zahlen liefern wird. Gegenwärtig haben 20 Millionen Jemeniten, mehr als zwei Drittel der Bevölkerung, keinen Zugang zu sauberem Wasser und sanitären Anlagen.

Sonntag, 3. Dezember 2017

Wie die Koloniale Gewalt zu uns kam: Die hässliche Wahrheit des Ersten Weltkrieges.



Der Autor hat hier sehr interessante Fragen aufgeworfen, aber seine Antworten hat er leider in den falschen Büchern oder Zeitungen gesucht. Er schreibt halt für den Guardian und deshalb ist auch der Guardian seine Wikipedia. Er nennt den Rassismus der Weißen die größte Gefahr, von der die Welt bedroht ist. So ist es natürlich nicht. Selbst Super-Kapitalisten haben seit langem erkannt, dass die Front zwischen den Superreichen und den Armen verläuft. Folglich ist auch nicht Trump der gefährlichste Mann, sondern die EinProzentMafia, an deren Bändel er rumhampelt. Trotzdem, lest diesen sehr langen Essay in Ruhe durch. Ihr werdet auf manches Aha-Erlebnis stoßen.

Pwankaj Mishra


25. November 2017

Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Der Große Krieg ist oft dargestellt worden als ein völlig unerwartete Katastrophe, Aber für die Millionen , die unter der imperialistischen Herrschaft leben mussten, waren Terror und Erniedrigung nichts Neues.

Heute stehen an der Westfront,“ schrieb der deutsche Soziologe Max Weber im September 1917 „ein Abschaum von afrikanischen und asiatischen Wilden und ein Gesindel von Dieben und Lumpen.“ Weber bezog sich auf die Millionen indischen, afrikanischen, arabischen, chinesischen und vietnamesischen Soldaten und Arbeiter, die damals mit den britischen und französischen Streitkräften und auf den verschiedenen Neben-Schauplätzen des ersten Weltkrieges kämpften.

Angesichts ihres Mangels an Soldaten rekrutierten die britischen Imperialisten bis zu 1.4 Millionen indische Soldaten. Frankreich warb beinahe 500000 Soldaten aus seinen Kolonien in Afrika und Indochina an. Die wahren unbekannten Soldaten des 1. Weltkrieges waren diese nicht-weißen Kämpfer.

Ho Chi Minh, der großenteils während des Krieges in Europa war, verurteilte, was er als eine Pressung von unworfenen Menschen ansah. Vor dem Beginn des Großen Krieges schrieb Ho, dass sie als „nichts anderes als dreckige Neger … angesehen wurden … nur gut genug, um Rickshaws zu ziehen“. Aber als Europas Schlacht-Maschinen „menschliches Futter“ brauchten, wurden sie eingezogen. [Unter großen pekuniären und politischen Versprechungen, die wie üblich vom weißen Mann größtenteils nicht eingehalten wurden. Vielen wurde die Unabhängigkeit versprochen, woran man sich überhaupt nicht mehr erinnerte und auch regulärer Sold, von dem sie im Krieg nur einen Bruchteil und danach nichts mehr sahen, selbst wenn sie verwundet heimkehrten. Ich erinnere an den großartigen französichen Film „Der Saustall“ mit Isabelle Huppert und Philippe Noiret. D. Ü.]

Freitag, 1. Dezember 2017

Umwerfende Nachrichten, die Mainstream übersieht

Einar Schlereth
1. Dezember 2017

Fremde Agenten

 
Nun hat Washington es also geschafft, dass auch die chinesischen staatlichen Medien sich als „ausländische Agenten“ registrieren müssen. Natürlich werden die Chinesen dem Beispiel Russlands folgen und ebenfalls den US-Propaganda-Sendern diese Medizin verabreichen. Dabei wird es nicht bleiben. Washington ist schon wieder einen Schritt voraus: jetzt müssen die russischen Journalisten auch noch ihre Kredentials, ihre Journalisten-Ausweise für das Weiße Haus und  andere Behörden abliefern. Ist ja völlig klar, dass man gefährliche ausländische Agenten nicht ins Weiße Haus und Pentagon lassen kann. Dann können die doch alle gleich zuhause bleiben.

Bedauernswert sind eigentlich nur all die Amerikaner, die irgendwann bemerkt haben, dass RT und The 4th Media wesentlich bessere Nachrichten brachten als ihre heimischen Erzeugnisse. Es waren ja nicht einmal sozialistische oder gar kommunistische Devisen, die da ausgegeben wurden, sondern schlicht kritische und meist wahrheitsgemäße Berichte. Und deswegen erreichten die russischen Medien RT und Sputnik astronomische Hitzahlen, was schon vor Jahren die Killary nervös machte. Also müssen alle Amerikaner jetzt wieder ihre übliche, fade Hausmannskost fressen.


Honduras hat falsch gewählt


Wir erinnern uns, dass 2009 die Armee mit Hilfe der USA und Killary gegen den gewählten Präsidenten Manuel Zelaya putschten. Sie holte ihn mit einem Helikopter aus dem Präsidentenpalast und setzt ihn irgendwo 1000 km weiter wieder ab. Die alten Ganoven kamen wieder an die Macht, der übliche Terror wurde wieder in Gang gesetzt, tausende Gewerkschaftler und politische anti-Regierungsleute wurde verhaftet, gefoltert, zum Verschwinden gebracht. 
Jetzt gab es neue Wahlen und nun zitiere ich den Heiseblog:

„Nach Auszählung von 57 Prozent der Stimmen hatte Nasralla von der "Allianz der Opposition gegen die Diktatur" am Montagmorgen (Ortszeit) mit 45,17 Prozent deutlich vor dem konservativen Amtsinhaber Hernández mit 40,22 Prozent gelegen (Putschisten in Honduras an der Wahlurne besiegt?).“



Hier sorgt die Polizei für demokratische Ordnung. Beim Deutschlandfunk heißt es "Gewaltsame Auseinandersetzung, aber die Demonstranten haben keine Knüppel und keine Waffen.(Foto: Deutschlandfunk)
Und dann stürzten seltsamerweise die Computer alle ab und als sie irgendwann wieder in Gang kamen, da waren Schwuppdiwupp die 5 Prozent Vorsprung von Nasrallah spurlos verschwunden. Und das war genau das, was Nasrallah gleich befürchtete, dass die Regierungsmafia so lange zählt, bis das Ergebnis stimmt. Deswegen hat er die Anhänger zu Demonstrationen aufgerufen, die wie immer mit der Polizei auseinandergejagt werden. Dabei hat es schon 3 Tote gegeben, aber USA und OAS schweigen. Demokratien sind doch eine feine Sache oder?



Donnerstag, 30. November 2017

China sendet Spezialeinheiten nach Syrien


Dies habe ich von den Almasdarnews übernommen. Der unmittelbare Anlass 
ist meiner Vermutung nach der, dass die Amis tausende Terroristen aus Raqqa
evakuiert habe. Nach verschiedenen Meldungen fliegen sie jetzt tausende ihrer 
Freunde nach Südostasien aus, um dort weiter Chaos und Terror zu säen.


Ali Tok


30. November 2017


Die chinesischen Spezialeinheiten.


BEIRUT, LIBANON (13:15) – China bereitet sich, nach Angaben 
von Telsur TV, darauf vor zwei Einheiten an Spezialkräften 
nach Syrien zu schicken.
Diese sollen gegen die in Idlib kämpfende Islamische Partei
Turkistans, eine uigurisch-chinesische Terrororganisation 
mit ca. 2500 Kämpfern in Syrien, eingesetzt werden.

Die uigurischen Terroristen arbeiten in Idlib eng mit Hayat
 Tahrir Al-Sham, der Al Kaida 
nahen Islamistengruppe, zusammenen. Diese ist die stärkste
 Fraktion unter den Rebellen. 
China will damit vorwiegend aus China stammende Terroristen
 auf syrischen Boden bekämpfen,
die auch in Afghanistan und Pakistan eigene Strukturen 
unterhalten.




Quelle - Källa - source



Mittwoch, 29. November 2017

Èzilis Erinnerung an einen Duvalier-Mord

Èzili Dantó
Mail
28. November 2017

Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Wiederholung der gefälschten Wahlen wird gefordert.


Heute ist die Duvalier-Diktatur, ihr Terror, Unterdrückung und ihr Ignorieren der grundlegenden Menschenrechte wieder an der Macht in dem US-besetzten Haiti durch gefälschte Wahlen.
Aber heute vor 32 Jahren am 28. November 1985 haben die brutalen Tonton Makouts (private Armee von Duvalier) in einer Schule drei junge Schüler – Jean Robert Cius, Mackenson Michel und Daniel Israel – exekutiert. Das führte zu landesweiten Protesten, die zum Sturz von Jean-Claude Duvalier im Februar 1986 führten.

32 Jahre später sind die Neo-Duvalieristen und PHTK- Kollaborateure wieder an der Macht mit ihren NGO- Zuhältern, den USAID/CIA Kolonial-Beamten und mit den US-EU Internationalisten aus allen Botschaften im Herzen Haitis, um den korrupten Drogen Staat in Haiti zu managen auf die Weise, von der OAS-Luigi Einaudi und die Bush- und Clinton-Familien träumten … Sie suchen jetzt ihre frühere Armee zusammen und sie werden die Überweisung der Ausland-Haitianer benutzen, um ihre nackte Brutalität zu finanzieren und um zu töten und zu morden die Jugend Haitis, wie sie es damals mit den jungen, hoffnungsvollen Jugendlichen taten.

Heute waren die Haitianer auf der Straße und verlangten Freiheit. Sie wollten, dass Jean Robert Cius, Mackenson Michel und Daniel Israel nicht umsonst gestorben sind.
Alaso Ayisyen, sa ki mouri nap vanje yo. Vorwärts Soldate, es gibt keine Mütter hier, keine Väter hier, keine Kinder hier. Jene, die fallen, werden gerächt von den Soldaten, die vorwärts marschieren, vorwärts, vorwärts, vorwärts wie Kapwa Lamè at Vetyè. Nieder mit der PHTK und ihren US-EU/Ngoe Bossen. Dessalines erhebt sich weltweit.

Erinnerung an die Duvalier-Diktatur https://goo.gl/g4UgMN  und hier http://radiohaitilives.com/category/duvalierism/


Anmerkungen:
Hier gibt es jede Menge Bilder von den Demos in ganz Haiti zu sehen:
https://www.google.se/search?dcr=0&tbm=isch&q=Haiti+Demonstrationen+zum+28.+November+2017&spell=1&sa=X&ved=0ahUKEwjJ-5v-8uPXAhXEHpoKHds3AY0QBQgjKAA&biw=1920&bih=889&dpr=1

[Gleichzeitig hat Venezuela am 28. November 2017 mit
"Jovenel Moïse, der US-Marionette und eine der korruptesten Kanaillen in ganz Lateinamerika, ein Handelsabkommen geschlossen. Das war wirklich überflüssig D. Ü.]

Dienstag, 28. November 2017

SCHATTEN-WELT



Information Clearinghouse

Ein MUSS


„Politiker sind genau wie Prostituierte, nur teurer.“


„Schatten-Welt“ enthüllt die schockierenden Realitäten desglobalen Waffenhandels, das einzige Business, das seine Profite nach Billionen rechnet und seine Verluste in Menschenleben.



„Schatten-Welt“ untersucht, wie Regierungen, ihre Militärs und Geheimdienste, Verteidigungs-Auftragnehmer, Waffenschieber und Agenten unauflösbar mit dem internationalen Waffenhandel verbandelt sind und wie dieser Handel Korruption erzeugt, die ökonomische und Außenpolitik bestimmt und Demokratien unterminiert und menschliches Leiden hervorruft.

Regisseur Johan Grimonprez. Der Film basiert auf „Die Schatten-Welt: Im Innern des globalen Waffenhandels“, dem hochgelobten Buch von Andrew Feinstein.

Quelle - källa - source

Wichtiger Update zum Artikel: Auf welcher Seite stehen wir denn?

BBC hat jetzt sogar noch die Einzelheiten dieses schweinischen Deals der Amis mit ihren ISIS-Bettgenossen enthüllt (siehe hier). Und hier ist noch ein exzellenter Artikel von Tony Cartalucci über die entscheidende Frage, woher denn die ISIS und Daesh ihre ganzen Waffen, auch schwere und schwerste Waffen, bekommen haben. Schaut euch die Fotos an: Da rollen über die AUTOBAHN von der Türkei nach Syrien endlose Kolonnen riesiger schwer beladener LKWs. 

Die Deutsche Welle (DW) berichtete von hunderten LKWs, die täglich vom NATO-Mitglied Türkei straflos nach Syrien hinüberkreuzen auf dem Weg zu den ISIS Terroristen, was endlich die Quelle der Kampfkraft der Terroristen-Armee enthüllt. Die LKWs kommen laut DW von weit her, tief im türkischen Territorium – am wahrscheinlichsten von den NATO-Luftbasem und -Häfen. (Tony Cartalucci)
Jetzt kommt dazu aber automatisch eine zweite Frage: Wieso haben die Russen das nicht gesehen? Falsch. Natürlich haben sie das gesehen. Warum haben sie dann diesem Spektakel seit Monaten zugeschaut, vor allem dem Verbrechen in Raqqa, wo tausende Terroristen PLUS ihren Familien PLUS ihren leichten und schweren Waffen von den Amis zu ihrem nächsten Einsatzpunkt transportiert worden sind. BBC zeigt die Route auf und alle die Punkte, wo die Kolonnen gesichtet wurden (von denen man es weiß - sicher gibt es noch viel mehr). Diese Terrorbanden können die Russen dann demnächst an ihren Grenzen mit Blumen empfangen.

Montag, 27. November 2017

Neue Post aus Russland vom 27. November 2017

Stefan Lindgren

Aus dem Schwedischen: Einar Schlereth

Drei Präsidenten in Sotschi

Am Mittwoch trafen sich die Präsidenten des Iran, Russland und der Türkei – Hassan Rouhani, Wladimit Putin und Tayyip Erdogan – in Sotschi zu Überlegungen über Syrien. Sie nahmen eine gemeinsame Erklärung an, die jetzt dem UN-Sicherheitsrat als offizielles Dokument übergeben wird.

Die Erklärung ermahnt zu einer Fortführung der Arbeit, die bereits eingeleitet wurde, um De-Eskalationszonen zu schaffen und gleichzeitig den Kampf zur Beseitigung des Terrorismus fortzusetzen (laut russischen Militärquellen sind jetzt 98% des Territoriums vom Islamischen Staat befreit).

Vor dem Dreiertreffen in Sotschi hatte Präsident Bashar al-Assad einen Blitzbesuch in Sotschi gemacht, wo er u. a. Präsident Putin und der russischen Militärleitung sowie den russischen Soldaten  für die Hilfe im Kampf gegen den Terrorismus dankte.

Putin und Assad diskutierten die politische Lösung, die der militärischen Zerschlagung des Terrorismus folgen muss, die noch keineswegs beendet ist. Die Terroristen haben immer noch die Bevölkerung in Ghouta einem Vorort von Damaskus als Geiseln und beschießen ab und zu die russische Botschaft mit Granaten.

Am vorigen Montag teilte der syrische Oppositionsführer Riyad Hijab seinen Rücktritt als Vorsitzender der von den Saudis unterstützten Paraplygruppe HNC mit. Mehrere andere Mitglieder traten auch zurück. Die Rücktritte wurde vom russischen Außenminister Sergej Lawrow begrüßt. Er meinte, dass damit Spielraum geschaffen wird für eine vernünftigere, realistischere und konstruktive Plattform für die Oppositions-Delegation, die für die  UN- gestützten Friedensgespräche aufgestellt wird, die in dieser Woche in Genf beginnen sollen.

rt.com 21/11, vesti nedeli 26/11


„Unschuldige“ Hitlersoldaten?


Ein Ereignis dieser Woche hat große Aufmerksamkeit in Russland erregt, als der deutsche Bundestag kürzlich den Vortrag eines 16-jährigen russischen Schülers hörte aus Nowyj Urengoj namens Nikolai Desimitschenko, in der er von dem Gefreiten der deutschen Armee Georg Johan Rau erzählte, der bei Stalingrad gefangen genommen wurde und später starb und in der kleinen Stadt Kopejsk begraben wurde.

Sonntag, 26. November 2017

ENDLICH kommen die ersten Hilfsflüge in den Jemen


BBC

25. November 2017


Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Hilfe ist zum ersten Mal seit der Blockade im Jemen angekommen (Copyright Reuters)


Die ersten Hilfsflugzeuge sind in den Gebieten der Rebellen in Jemens Hauptstadt Sanaa angekommen, seit die Saudi-Koalition vor drei Wochen die Blockade verhängte.

Dazu gehört ein UNO-Flug mit 1.9 Millionen Dosen Impfstoff, Meritxell Relando, hat ein UNICEF Vertreter getweetet.

Drei weitere Flugzeuge kamen mit UN-Helfern und Vertretern des Internationalen Roten Kreuzes, berichtet AFP.

Die Koalition erlegte die Blockade am 6. November auf, 2 Tage, nachdem die Rebellen eine Rakete auf die saudische Hauptstadt Riyadh abgefeuert hatten.

Die Rakete der Houthis wurde über Riyadhs internationalem Flughafen abgefangen.

Etwa 400 000 Kinder sind in Gefahr, an ernster Unterernährung zu sterben, sagt die UNO. (Fotp © Reuters)
Die Ankunft der Hilfsgüter kommt drei Tage nachdem die Koalition ankündigte, dass sie den Hafen Hudaydah am Roten Meer und Sanaas Lufthafen für humanitäre Hilfe für UN-Hilfe und Flüge mit Hilfsgütern öffnen würde.

Donnerstag, 23. November 2017

Westliche Eliten finden eine neue Theorie der China-Drohung

Jiang Feng

19. November 2017

Aus dem Englischen: Einar Schlereth




Die Welt hat in den vergangenen 40 Jahren ein Auge auf China gehabt, zwischen Verherrlichung und Angst. Im vergangenen Monat haben westliche Medien, einschließlich der US Time, Frankreichs Le Monde und Deutschlands Der Spiegel chinesische Zeichen gewählt oder Pinyin für ihre Schlagzeilen auf den Frontseiten, die  der Welt zeigten, dass „China gewann“, „China – ein aufsteigende Macht“ und „China: Der erwachende Gigant“.

Der Spiegel benutzte „xing lai“ (wach auf im Englischen) als Umschlag-Titel, ein Echo des Artikels „Der erwachende Gigant“ und erklärte einerseits, dass China ein erwachender Gigant wurde und US-Präsident Trumps Besuch in China ein ‚Kotau‘ vor China war oder eine Abschiedstour, um die Führerschaft der Welt China zu übergeben.

Auf der anderen Seite hat Der Spiegel den Westen gedrängt, so schnell wie möglich aufzuwachen und vereint dem aufstrebenden China entgegenzutreten. Anders als in der Vergangenheit gab das Magazin zu, dass China bedeutende Erfolge an vielen Fronten erreicht habe. Jedoch wurden diese Errungenschaften als Bedrohung für die Werte und das System im Westen interpretiert, eine andere Version der Theorie von der „China-Bedrohung“.

Dienstag, 21. November 2017

Ruhepause und Veränderung

Diesen Blog muss ich schließen, da er verschiedenen Angriffen ausgesetzt wurde. Der Server verbietet es,  auf bestimmte Seiten zuzugreifen. Das Mail- Programm macht, was es will. Der Text-Editor ändert die Texte in seinem Sinne (wessen, das können sich  die meisten selbst denken), die Algorithmen werden geändert, bei der Kommentarfunktion passieren die merkwürdigsten Sachen usw. usf. 

Ich versuche, auf WordPress auszuweichen. In ihrer Werbung heißt es, dass es in 5 Minuten installiert ist, aber ich glaube eher, dass ich mindestens fünf Tage dafür brauche, weil ich das IT-Chinesisch partout nie begreifen werde. 

Wenn ihr keine Antwort auf Mails oder Kommentare bekommt, dann wisst ihr, dass es nicht an mir liegt.

Und hier haben wir schon zum zweiten Mal einen echten und richtigen Wintertag, d. h. dass das Thermometer nicht über Null gestiegen ist, sondern langsam bis auf - 4.2° C sank und in der Nacht auf 5 Grad minus sinken wird. Ein bisschen Schnee haben wir auch, wodurch die Tage etwas heller geworden sind. 


Bis demnächst.
Und alles Gute.

Montag, 20. November 2017

Neue Post aus Russland vom 20. November 2017


Stefan Lindgren

Aus dem Schwedischen: Einar Schlereth


Das neue und größte Bomberflugzeug der Welt TU-160 M2

Russisches Veto zu Syrien

Die vereinten Untersuchungsgruppen für Syrien, die früher gebildet wurden von der UNO und der PPCW (Organisatio für das Verbot chemischer Kampfmittel) haben aufgehört zu existieren, nachdem ein amerikanischer Vorschlag zu ihrer Beibehaltung durch das Veto von Russland und China zu Fall gebracht wurde. Ein anderer Vorschlag von Bolivien, die Vollmachten der Gruppen zu verstärken, wurde von den Westmächten niedergestimmt. Mit dem Veto fiel auch der Vorschlag Japans, die Untersuchung um 30 Tage zu verlängern.

Russlands UN-Botschafter meinte, dass das Mandat nur verlängert werden könnte, wenn grundlegende Fehler in deren Arbeit“ korrigiert werden müssten. Aber laut ihm hat die Gruppe „grundlose Anklagen gegen Syrien festgestellt“.

Der springende Punkt scheint gewesen zu sein, die Weigerung der USA, die Formulierung der Gruppe zu akzeptieren, dass sie in ihrer Arbeit sich mit dem UN-Sicherheitsrat beraten sollte, was nach Meinung der USA die Unabhängigkeit der Gruppe kompromettieren würde.

Die „unabhängige“ USA verteidigt, dass sie grundlose Anklagen gegen die Syrer erhoben hatten, ohne überhaupt vor Ort und Stelle gewesen zu sein. Die Einwendungen Russlands wurden gegen den Report wurden in keiner Weise berücksichtigt, weshalb Russland nichts anderes übrigblieb, ein Veto einzulegen.

voltaire network 18/11



USA-Medien sind „ausländische Agenten“


Ab heute ist der staatlich finanzierte TV-Kanal Russia Today gezwungen, sich als russische Agenten in den USA zu registrieren. Das bedeutet u. a. eine Menge Theater und Mühsal, wie z. B. dass jeder Angestellte sich melden muss, um seine Wohnadresse dem Justizministerium mitzuteilen. Obwohl die operative Struktur von Russia Today der des BBC America, Al Jazeera English und Chinas CCTV gleicht, ist es nur Russland, das gezwungen wird, sich zu registrieren. [Ein Gesetzesantrag im Senat liegt bereits auf dem Tisch, dass man dasselbe mit China machen soll. D.Ü.] Das entsprechende Gesetz wurde 1938 erlassen, um der Nazi-Propaganda zu begegnen.

Die russische Duma hat die amerikanischen Maßnahmen mit einem einhelligen Beschlauss beantwortet, dass eine Anzahl amerikanischer Medien in Russland sich auch als „ausländische Agenten“ registrieren müssen. Das gilt für Voice of America, Radio Free Europe/Radio Liberty, die Webplätze Kavkaz, Reali, Krym Realii und Sibir Realii sowie Radio Azatliq – die alle Filialen von Radio Liberty in Russland sind.

Selbst der TV-Kanal Current Time, ein gemeinsames Projekt von Voice of America und Radio Free Europe Liberty, sowie die homeside von factograph.info und das IdelRealii-Projekt fallen unter die neue Bestimmung.

Die OSSE, die Organisation für Zusammenarbeit und Sicherheit in Europa, verurteilt, dass Medien als „ausländische Agenten“ abgestempelt werden, aber erst, nachdem Russland es gemacht hat. Als die USA ihre Maßnahmen gegen RT ergriffen, hat die OSSE geschwiegen.

rt.com 17/11


TBC-Konferenz in Moskau

Die Gesundheitsminister aus vielen Ländern versammelten sich diese Woche in Moskau, um zu diskutieren, wie man die TBC stoppen kann, die jährlich 1.7 Millionen Opfer fordert und auf verschiedene Weise weitere 10 Millionen betrifft.

Diese heilbare Krankheit hat vor kurzem AIDS überholt als eine tödliche Infektionskrankheit der Welt. Was AIDS angeht, so hat zeitiges Testen und umfassende Forschung zu effektiven antiretroviralen Arzneimitteln geführt, die die Krankheit von einem Todesurteil in einen zu handhabenden Zustand verwandelt haben. Etwa 19.5 Mill. Menschen leben gegenwärtig mit Aids und diese Anstrengungen haben Millionen Leben gerettet.

Die AIDS-Frequenz ist in vielen Ländern gesunken, mit Ausnahme von Osteuropa und Zentralasien. Russland und die Ukraine haben die meisten Fälle. Allein in Russland wird geschätzt, dass eine Million Menschen mit AIDS leben verglichen mit 250 000 vor einem Jahrzehnt.

Der Kampf gegen die TBC wird erschwert durch die immer häufiger werdende multi-Drogen-Resistente TBC. Auch hier liegt der höchste Anteil in Osteuropa und Zentralasien. Neun der 12 Länder in der Region stehen auf der globalen Liste der Weltgesundheitsorganisation mit vielen Fällen von multi-Drogen-Resistenter Tuberkulose (MDR-TB), durch die etwa 200 000 Menschen jährlich sterben.

Sonntag, 19. November 2017

Dit & Dat – Dat & Dit, alles Shit


Einar Schlereth

19. November 2017

Hier hat sich wieder einiges angesammelt, was ich unbedingt los werden will.

Kommandant Muhandis inspiziert Truppen im Irak

  1. Das PENTAGON hat die syrischen Rebellen träniert, um Angriffe mit chemischen Waffen durchzuführen, die dem Assad dann in die Schuhe geschoben werden. Das ist ja auch ganz klar, dass die Idioten das nicht alleine hätten zusammenbasteln können. Nur stellten sie sich halt reichlich dämlich an, so dass ihre Spuren leicht zu entdecken waren.
  2. Chris Hedges schreibt, dass die ANGRIFFE AUF RT- AMERIKA die widerlichsten Schläge gegen die Pressefreiheit seit der anti-kommunistischen Hexenjagd in den 50-er Jahren sind. Das Justiz-Ministerium hat das Nachrichten-Portal RT America gezwungen, sich in die Liste Ausländischer Agenten (FARA) einzutragen.
    Meine Show auf RT-America hat nichts mit Verbreitung von russischer Propaganda zu tun. Ihr Zweck war, eine Plattform für Kritiker des amerikanischen Kapitalismus und Imperialismus zu schaffen, Kritiker, die ein Regierungssystem geißeln, das nicht mehr demokratisch genannt werden kann. Es geht darum, schreibt Chris, dass alle kritischen, vor allem auch die US-kritischen Stimmen nach und nach zum Schweigen gebracht werden sollen. Es soll TOTENSTILLE herrschen, nur das Geplärre des Imperiums soll zu hören sein, bei dem selbst die meisten Amerikaner schon auf Durchzug schalten.
  3. DIE SECHSTE AUSLÖSCHUNG? Von David Anderson, der fragt, ob wir schon an der kritischen Weggabelung den falschen ein Weg ins Verderben eingeschlagen haben. Und er sagt, dass viele Wissenschaftler die Frage mit JA beantworten. Sie sind der Meinung, dass die menschliche Spezies zu einer ökologischen Kraft geworden ist, die der Biosphären-Regenerierung entgegenläuft. Der weltberühmte Physiker Stephen Hawking hat vor kurzem Alarm geschlagen, indem er voraussagte, dass der Planet, bevor 600 Jahre rum sind, sich in einen „zischenden Feuerball“ verwandelt.
    Aber, fährt Chris fort, selbst die Stimmen berühmter Leute wie Hawking und Avery bekümmern nur sehr wenige Leute. Sie meinen, dass sie das selbst gar nicht betrifft. Gute Nacht!
    Ich kann das nicht anders deuten, als dass vor allem die Menschen in der westlichen Welt den Sinn für die Schönheit der Welt, des Lebens, der Natur, der Tiere und Pflanzen nicht mehr kennen; weil sie nur noch in dem Konsum-Irrgarten mit hunderttausenden sinnlosen Dingen herumirren und für alles andere jeden Sinn verloren haben.
  4. Trump sagt mal wieder die Wahrheit und deutet auf die Fälschungen in den Behauptungen von Russische Hackern. Aber die Medien kümmern sich nicht um das, was er sagt. Toll, ein Präsident, der einsam vor seiner Kiste sitzt und twittert, twittert und twittert – und keiner will es hören.
    Da wird eine irre Lüge aufgedeckt, wo russische Hacker angeblich massiv die englischen Wähler beeinflussten, für den Brexit zu stimmen. Das Dumme ist nur, dass das ganze Ge-Twitter aus Russland NACH DEN WAHLEN abgeschickt wurde. Mit so was machen die Amis Politik!
  5. Die USA versucht permanent, Iran zu destabilisieren. Warum macht sich Washington solche Sorgen um Teherans regionalen Einfluss im Nahen Osten? Diese gute Frage wird von Farhad Shahabi auf Global Research gestellt. Seit 1979 die Islamische Republik des Iran geschaffen wurde, indem das Marionetten-Regime des Shah gestürzt wurde, sind die Anwesenheit, die Pläne, und die US-Versuche, ihre Vorherrschaft im Nahen Osten aufrechtzuerhalten, zu vertiefen und auszuweiten ernsthaft herausgefordert und durchkreuzt worden. Und daran ist großenteils der Iran schuld. So weit so gut, nur spricht dieser Perser mit einer Wahrheit auch gleich noch ein paar Unwahrheiten aus. Das Lügenmärchen, dass die USA Saddam auf den Iran gehetzt haben und dass dieser böse Diktator sein eigenes Volk mit Giftgas angegriffen habe, was längst sogar vom CIA widerlegt worden ist. Das ist das Elend heute, dass man sich nicht einmal auf so eine im Prinzip gute Seite wie Global Research verlassen kann.
  6. Das Preis-Gesetz wird zur ökonomischen Stabilität Venezuelas beitragen meldete TeleSur vor 3 Tagen. „Das Gesetz der souveränen Versorgung und der vereinbarten Preise sind Teil des von der venezolanischen Regierung vorgelegten Gesetzespaketes zur Bekämpfung von Spekulationen, die aus dem Wirtschaftskrieg resultieren.
    Die Nationalversammlung der Verfassunggebenden Versammlung von Venezuela hat das Gesetz über die souveräne Versorgung und die vereinbarten Preise gebilligt, beide Rechtsinstrumente werden zur Anpassung der Preise von Waren und Dienstleistungen dienen.
    Beide Gesetze sind Teil der acht von der venezolanischen Regierung vorgelegten Gesetze zur Entwicklung einer diversifizierten Wirtschaft und zur Gewährleistung des sozialen Schutzes für alle Venezuelaner.“
    Es scheint, dass die venezolanische Regierung nach der Umstrukturierung der Schulden mit Russland und neuen großen Verträgen mit China den Angriff der USA auf seine Wirtschaft und Finanzen abwehren konnte. Es ist ihr zu wünschen.
  7. Live aus Baghdad von Pepe Escobar am 14. November ist ein hochinteressanter Artikel, weil er über ganz neue Entwicklungen im Irak berichtet. Pepe hat den Kommandanten Muhandis getroffen, der die PMU, eine neue separate Armee neben der offiziellen irakischen Armee geschaffen hat.
    Die PMU ist eine offizielle Organisation aus einigen hunderttausend Freiwilligen, die mit dem Büro der nationalen Streitkräfte verbunden sind und vom Parlament im vorigen Jahr legalisiert wurden.
    Muhandis hat 25 Kampfbrigaden geschaffen aus Sunnis, Christen, Yaziden, Turkmenen, Shabak und Kurden. Es sind seine Truppen gewesen, die die Hauptlast bei der Befreiung von der ISIS im Norden getragen haben. Und es sieht so aus, dass er der Mann ist, der eine entscheidende Rolle spielen wird bei der Loslösung des Irak von den USA. Und deswegen wird er von Washington mit sehr misstrauischen Blicken verfolgt.
    Ich glaube, ich werde den ganzen Artikel übersetzen, weil er wirklich von großer Bedeutung nicht nur für den Irak, sondern für den gesamten Nahen Osten ist. Damit ist auch die irakische Schlagkraft enorm gesteigert worden wie auch die Syrische, sodass jetzt den Wahabis in Saudiarabien und den Amis eine Macht gegenübersteht, mit der sie nicht Schindluder treiben können.


Freitag, 17. November 2017

Krieg gegen ISIS – Auf welcher Seite sind wir eigentlich? (UPDATE)

BBC hat jetzt sogar noch die Einzelheiten dieses schweinischen Deals der Amis mit ihren ISIS-Bettgenossen enthüllt. Und hier ist noch ein exzellenter Artikel von Tony Cartalucci über die entscheidende Frage, woher denn die ISIS und Daesh ihre ganzen Waffen, auch schwere und schwerste Waffen, bekommen haben. Schaut euch die Fotos an: Da rollen über die AUTOBAHN von der Türkei nach Syrien endlose Kolonnen riesiger schwer beladener LKWs. 
Jetzt kommt dazu aber automatisch eine zweite Frage: Wieso haben die Russen das nicht gesehen? Falsch. Natürlich haben sie das gesehen. Warum haben sie dann diesem Spektakel seit Monaten zugeschaut, vor allem dem Verbrechen in Raqqa, wo tausende Terroristen PLUS ihren Familien PLUS ihren leichten und schweren Waffen von den Amis zu ihrem nächsten Einsatzpunkt transportiert worden sind. BBC zeigt die Route auf und alle die Punkte, wo die Kolonnen gesichtet wurden (von denen man es weiß - sicher gibt es noch viel mehr). Diese Terrorbanden können die Russen dann demnächst an ihren Grenzen mit Blumen empfangen.

Der BBC Report ist wirklich ein Knüller, der zeigt, dass wir doch langsam, sehr langsam an Boden gewinnen. Mattis behauptet "fälschlicherweise" - auch das ist gelogen - natürlich weiß er, dass er lügt, aber die pfeifen drauf, denn wer will ihn schon zur Verantwortung ziehen? Natürlich haben sie einen Deal mit der ISIS  und allen deren Kumpanen gemacht, denn sie ist ja das Kind Washingtons. Ist es etwa immer noch nicht klar? Die Russen haben das natürlich auch spitz gekriegt und auch schon veröffentlicht. Ich frage mich nur, wie lange sie sich noch an der Nase rumführen lassen wollen. 



Ron Paul & Daniel McAdams

16.. November 2017

Aus dem Englischen: Einar Schlereth


ISIS made in USA!
Am Sonntag sagte auf einer Pressekonferenz Verteidigungsminister James Mattis, dass die US-Armee noch lange in Syrien bleiben würde, „so lange es dort noch die ISIS gibt, die kämpfen wollen“. Er behauptete fälschlicherweise, dass die USA in Syrien mit Erlaubnis der UNO operieren. Laut einem BBC Report, einem echten Knüller, hat die US-Regierung einen geheimen Deal geschlossen, um tausenden ISIS-Kämpfern mitsamt ihren Familien eine sichere Räumung von Raqqa zu ermöglichen – mit allen ihren Waffen! Was ist dort eigentlich los? Nehmt teil an unserem Liberty Report:




 
Quelle - källa - source


Donnerstag, 16. November 2017

Über 15 000 Wissenschaftler aus mehr als 180 Ländern haben gerade eine "zweite Warnung" veröffentlicht: Hören wir jetzt?

Bild Yikes


Andrea Germanos

15. November 2017

Aus dem Englischen: Einar Schlereth


Über 15 000 Wissenschaftler aus mehr als 180 Ländern haben gerade eine ernste Warnung an die Menschheit veröffentlicht:

„Die Zeit läuft ab ", um den Schlendrian zu stoppen, denn Bedrohungen durch steigende Treibhausgase und Biovielfaltverlust bringen die Biosphäre dem Abgrund nahe.

Die neue Warnung wurde am Montag in der internationalen Fachzeitschrift BioScience veröffentlicht und markiert ein Update der "Warning to Humanity", den fast 1.700 führende Wissenschaftler vor 25 Jahren herausgegeben haben.

Das Plädoyer von 1992, wonach die Erde auf dem besten Wege sei,"unwiederbringlich verstümmelt" zu werden, ohne dass es zu einer grundlegenden Änderung "gekommen sei, wurde jedoch weitgehend ignoriert.

„Einige Leute könnten geneigt sein, diesen Beweis zu ignorieren und zu denken, dass wir einfach nur Panikmacher sind," sagte William Ripple, ein bedeutender Professor an dem Fach für Forstwirtschaft an der Oregon Landesuniversität und leitender Autor der neuen Warnung. „Wissenschaftler sind dabei, die Daten zu analysieren und die langfristigen Folgen zu untersuchen. Diejenigen, die diese zweite Warnung unterschrieben haben, lösen nicht einfach einen falschen Alarm aus. Sie erkennen die offensichtlichen Anzeichen dafür, dass wir einen nicht nachhaltigen Weg einschlagen."

Die neue Erklärung - eine "Zweite Warnung" an die Menschheit - bestätigt, dass es ein paar positive Schritte vorwärts gegeben hat, wie den Rückgang der Ozonvernichtung und Fortschritte bei der Verringerung des Hungers seit der Warnung von 1992. Aber im Großen und Ganzen hat die Menschheit nur erschreckende Fortschritte gemacht. Tatsächlich sind die wichtigsten Umweltbedrohungen, die vor einem Vierteljahrhundert schon dringend beachtet werden sollten, nur noch schlimmer geworden."

Zu den "besonders beunruhigenden" Trends, so schreiben sie, gehören steigende Treibhausgasemissionen, Entwaldung, landwirtschaftliche Produktion und die sechste Massenausrottung ist im Gange.

Zahlenmäßig betrachtet, wie einige der Bedrohungen seit 1992 zugenommen haben, stellen die Wissenschaftler fest, dass es seit 1992 einen Verlust von 26,1 Prozent an Süßwasser pro Kopf gegeben hat; eine Zunahme von 75,3 Prozent bei der Zahl der "toten Zonen"; eine Zunahme von 62,1 Prozent bei den CO2-Emissionen pro Jahr; und einen Anstieg der menschlichen Bevölkerung um 35,5 Prozent.

Indem die Menschheit es versäumt hat, das Bevölkerungswachstum angemessen zu begrenzen, die Rolle einer wachstumsorientierten Wirtschaft neu zu bewerten, Treibhausgase zu reduzieren, erneuerbare Energien anzuregen, Lebensräume zu schützen, Ökosysteme wiederherzustellen, Verschmutzung einzudämmen, die Vernichtung zu stoppen und invasive gebietsfremde Arten einzudämmen, unternimmt die Menschheit nicht die dringendsten Schritte, um unsere gefährdete Biosphäre zu schützen ", schreiben sie.

Zu den Maßnahmen, die zur Verhütung von Katastrophen ergriffen werden könnten, gehören die Förderung von pflanzlicher Diät, der Abbau von Wohlstandsungleichheit, Schluss mit der Umwandlung von Wäldern und Wiesen, staatliche Eingriffe zur Eindämmung des Verlusts an biologischer Vielfalt durch Wilderei und illegalen Handel sowie der "massive Einsatz erneuerbarer Energiequellen" und Verzicht auf Subsidien für fossile Brennstoffe.

Solche Maßnahmen seien notwendig, um "weit verbreitetes Elend und katastrophale Verluste an biologischer Vielfalt" zu verhindern.
„Bald wird es zu spät sein, den Kurs von unserer Scheitertrajektorie abzuwenden, und die Zeit wird knapp.”

Ziel dieses Reports, sagte Ripple, ist es "eine breite öffentliche Debatte über Umwelt und Klima in der Welt zu entfachen".


Quelle - källa - source

Dienstag, 14. November 2017

Bohren, bohren, überall … Wird die Trumpfverwaltung das arktische Refugium zerstören?

Ein schauerlicher Artikel, wie in Alaska noch alle verbliebenen Naturschutzreservate für die Öl-Propektierung und -Bohrung freigegeben werden sollen. Kleine Leckagen passieren ununterbrochen und natürlich ist die nächste richtig große Katastrophe vorprogammiert. Was in einem lange anhaltenden Kampf an Schutz für die Umwelt erreicht wurde, ist zum überwiegenden Teil den wenigen indigenen Menschen in Alaska zu verdanken. Aber die macht- und geldgeilen super-super-reichen Oligarchen lassen nicht locker, sie wollen auch die letzten Tropfen Erdöl an sich reißen. Und dabei hat die EXXON-Katastrophe gezeigt, wie sich dieses Pack um die Säuberung drückt und wie die Geschädigten heute noch auf ihr Geld warten, genau wie im Golf von Mexiko und wie in Ekuador. Obwohl verurteilt, zahlt Exxon einfach nicht, verkauft ihre Tochter weiter, die wieder verkauft wird, so dass am Ende kein Mensch mehr das Interessengewirr durchleuchten kann. Von einer Verurteilung für diese gigantischen Verbrechen ist ja sowieso niemals die Rede. 
Subhankar Banerjee

10. November 2017

Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Die Alaska-Rentiere wandern zur Küstenebene zum Kalben im Arctic National Wildlife Refuge. Photograph by Subhankar Banerjee, 2002
Was in der Arktis passiert, bleibt nicht nur im Norden.  Es wirkt sich auf die Welt aus, da diese Region der Integrator der atmosphärischen und ozeanischen Klimasysteme unseres Planeten ist. Die nördlichsten Orte der Erde erwärmen sich derzeit mehr als doppelt so stark wie der globale Durchschnitt, ein Phänomen, dessen Auswirkungen bereits weltweit spürbar sind.  Willkommen in der Welt des Klimawandels - und in der Welt von Donald Trump.

Die Klimafeedbacks, die zur weiteren Erwärmung der Arktis beitragen, werden von Präsident Trump, seinem Innenministerium und einem republikanisch kontrollierten Kongress verstärkt.  Die Auswirkungen ihrer Entscheidungen werden weltweit zu spüren sein. Während sich die Vereinigten Staaten noch immer von den Todesfällen, dem Leid und der Verwüstung erholen, die durch die extremen Hurrikane Harvey, Irma und Maria sowie durch die historisch tödlichen Waldbrände im Westen verursacht wurden, bereitet Trump's Innenministerium einen strategischen Fünfjahresplan vor, der nicht ein einziges Mal den Klimawandel oder die Klimawissenschaft erwähnt.  Der Plan sieht vor, bisher geschütztes öffentliches Land jeglicher Art für die verstärkte Ausbeutung fossiler Brennstoffe frei zu geben - und das arktische Alaska ist nicht ausgenommen.

„Alaska [ist] geöffnet für business," sagte Innenminister Ryan Zinke einer jubelnden Menge auf einer Konferenz der Alaska Erdöl-und Gas-Vereinigung in Anchorage anfangs dieses Jahres. Der Sekretär besuchte uns im Rahmen eines Präsidentschaftsmandats, „um unser Land auf die Energiedominanz vorzubereiten"- auch wenn die USA seit 2012 der größte Erdöl- und Erdgasproduzent weltweit sind und seither oft als „Saudi-Amerika" bezeichnet wird. Was dieser Slogan der Energiedominanz signalisiert, ist nichts weniger als der Beginn eines Krieges gegen den Umweltschutz, die Gerechtigkeit und den Planeten als willkommener Lebensraum für alles Leben.

Montag, 13. November 2017

Neue Post aus Russland vom 13. November 2017

Stefan Lindgren

Aus dem Schwedischen: Einar Schlereth
Aufstand gegen Hokuspokus
Putin traf Trump

Trotz großer Anstrengungen von russischer Seite ist kein formelles Treffen zwischen beiden Präsidenten bei dem 25. APEC-Gipfel in Vietnam zustande gekommen. Das russische Außenministerium hatte das Gefühl, dass das Protokoll des Weißen Hauses um jeden Preis ein solches Treffen vermeiden wollte.

Aber Dank der gesunden Vernunft der beiden Führer kamen mehrere informelle Treffen zustande und wesentliche Resultate wurden erreicht. Putin versicherte Trump persönlich, dass die Behauptungen in den US-Medien über russische Einmischung in die Wahlen völlig grundlos sind und Trump antwortete, dass er ihm glaube.

Die Erklärung der beiden Führer zu Syrien wurde sofort das Hauptthema von der APEC-Begegnung. Russland und die USA verpflichten sich, den Kampf gegen den Terrorismus in Syrien fortzusetzen. Sie bekräftigten auch ihre Entschlossenheit, für Syriens territoriale Integrität und Souveränität einzutreten. Die übrigen Probleme sollen durch politische Übereinkommen unter der Ägide der UNO gelöst werden, hieß es.

Danach lobte Putin Trump, den er ja nur oberflächlich kennt, dass er  wohlwollend und korrekt aufgetreten sei und einen normalen Dialog führte. „Wann werden alle Hasser und Verrückten da draußen verstehen, dass es eine gute Sache ist, normale Beziehungen zu Russland zu haben und keine schlechten? Das ist ein politisches Spiel, das unserem Land schadet,“ twitterte Trump am 12. November.

Laut CNN hatte Putin Trump erklärt, dass wichtige Geschäfte riskieren, den USA zu entgehen, mit der aktuellen Sanktionspolitik, u. a. Exxons Teilnahme an der Ölgewinnung auf dem Kontinentalsockel in der Arktis. „Er ist der Meinung, dass so eine Botschaft von Trump korrekt aufgefasst wird, der handeln will und mehr Jobs in den USA schaffen will“, kommentierte CNN.

Vesti nedeli 12/11

Die Russen am zweit-glücklichsten in ex-Sowjetunion


Laut Meinungsforschungsinstitut Gallup sind die Uzbeken und danach die Russen aus der ehemaligen Sowjetunion heute die Glücklichsten. So verteilen sich die ehemaligen Sowjetrepubliken im internationalen Ranking: Uzbekistan 47. Platz, Russland Platz 49, Litauen 52, Lettland 54, Moldovien 56, Turkmenistan 59, Kasachstan 60, Estland 66, Weißrussland 67, Aserbaidschan 85, Tadschikistan 96, Armenien 121, Georgien 125 und am Ende die Ukraine mit Platz 132.
http://worldhappiness.report/wp-content/uploads/
sites/2/2017/03/StatisticalAppendixWHR2017.pdf'

Sonntag, 12. November 2017

Indiens ökonomischer Notstand – was bedeutet es fürs Volk? (Update)


Diese nachtschwarze Darstellung von Binu Mathew von der indischen Wirtschaft wird hier womöglich noch schärfer ergänzt von Dr. Narayana, der von einem senkrechten Absturz spricht. Er schreibt: "Das ist nicht plötzlich eingetreten und ist auch nicht "technisch" bedingt .... die, weil sie keine Erklärungen haben, dass der Industrie-Sektor, die Exporte und die Landwirtschaft sowie der heimische Konsum stagnieren Ganze, das Ganze herunterspielen und versuchen, es auf die ökonomischen Akteure und die Beamten zu schieben. Aber jetzt fangen sogar schon die Behörden an, Kritik zu üben." Er kommt zum Schluss, dass es einfach die völlige Unfähigkeit dieses hindu-faschistischen Modi-Regimes ist, das jedoch im Westen hoch angesehen ist.

Binu Mathew
9. November 2017


Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Geldentwertung

Prolog:
Weshalb ich diesen Artikel schrieb
Als ich in der Nacht zum 8. November von der Maßnahme hörte, schaute ich auf meine Facebook Seite. Ich war fassungslos. Selbst prominente Liberale applaudierten dieser Maßnahme gegen das Volk. Als ich die Nachrichten-Seiten besuchte, sah ich, dass selbst die Progressiven diesen Meisterstreich von Modi lobten. Als ich die Morgenblätter erhielt, bekam ich einen wahren Schock. Nicht ein Wort gegen diesen monumentalen Betrug. Manche Zeitungen hatten sogar Artikel von ‚Experten‘, dass damit das Schwarzgeld beseitigt wird, auch wenn es ‚geringe Unannehmlichkeiten‘ für das Volk mit sich bringen würde. Irgendjemand musste es als Bluff bezeichnen. Deshalb schrieb ich aus Verzweiflung und Wut diesen Artikel.

Gegen Mitternacht des 8. November 2016 verhängte der indische Premierminister Narendra Modi in Indien einen nicht deklarierten wirtschaftlichen Notstand. Mit einem Federstrich wischte er 10 Mrd. Rupien an Bargeld aus dem System. Warum dieser einschneidende Schritt? Was das Ergebnis für die indische Wirtschaft mit sich bringen wird, ist eine Milliarde Dollarfrage.

Nun lasst uns zunächst einmal hören, was die Argumente der Regierung sind. Dies ist es, was PM Modi in einer beispiellosen Adresse an die Nation bei 20 Uhr abends sagte:

"In den vergangenen Jahrzehnten ist das Gespenst von Korruption und Schwarzgeld gewachsen. Es hat die Bemühungen zur Beseitigung der Armut geschwächt.

Es kommt eine Zeit in der Entwicklungsgeschichte eines Landes, in der ein starker und entscheidender Schritt als notwendig empfunden wird. Seit Jahren spürt dieses Land, dass Korruption, Schwarzgeld und Terrorismus eiternde Wunden schlagen, die uns im Wettlauf um die Entwicklung bremsen.

Terrorismus ist eine erschreckende Bedrohung. So viele haben dadurch ihr Leben verloren. Aber hast du jemals darüber nachgedacht, wie diese Terroristen ihr Geld bekommen? Feinde von jenseits der Grenze führen ihre Operationen mit gefälschten Banknoten aus. Das geht schon seit Jahren so. Viele Male, werden die mit gefälschten fünfhundert oder tausend Rupien-Banknoten geschnappt und viele dieser Banknoten wurden beschlagnahmt.

Einerseits gibt es das Problem des Terrorismus, andererseits die Herausforderung durch Korruption und Schwarzgeld.

Um den Griff von Korruption und Schwarzgeld zu brechen, haben wir beschlossen, dass die fünfhundert Rupien und die tausend Rupien-Banknoten, die derzeit in Gebrauch sind, ab Mitternacht des 8. November 2016 kein gesetzliches Zahlungsmittel mehr sein werden.

Wird unser Volk in diesem Kampf gegen Korruption, Schwarzgeld, Falschgeld und Terrorismus, in dieser Bewegung zur Säuberung unseres Landes nicht für einige Tage einige Schwierigkeiten hinnehmen? Ich habe vollstes Vertrauen, dass jeder Bürger bereit ist, um an dieser ‚Mahayagna‘ teilzunehmen.

Es werden neue Noten von 500 Rupien und zweitausend Rupien eingeführt, mit völlig neuem Design."

Die 'Außer-Kurssetzung‘ ist also nach der Logik der Regierung die Bekämpfung von Korruption, Schwarzgeld und Terrorismus. Gut und schön. Warum dann die Wiedereinführung von neuen 500 und sogar neuen Rs 2000 Noten? Wird das nicht für das Schwarzgeldhorten, korrupte Beamte und Terroristen einfacher sein, mit den 2000er-Scheinen umzugehen? Warum dann dieser chirurgische Schlag gegen die Wirtschaft?

Das Wichtigste zuerst


In Uttar Pradesh (UP) stehen die sehr wichtigen Wahlen bevor. Modi kam an die Macht und versprach, Schwarzgeld aus den Überseebanken zurückzuholen und auf jedes Bankkonto 1,5 Millionen Rupien pro Person einzuzahlen. Zweieinhalb Jahre sind vergangen, seitdem dieses Versprechen gegeben wurde. Keine einzige Rupie erschien auf irgendeinem Bankkonto. Er musste seinen Wählern zeigen, dass er etwas gegen Schwarzgeld unternimmt. Niemand sollte sich die Frage stellen, wie Modi Schwarzgeld zurückbringen kann, das in Schweizer Banken gehortet wurde oder durch Außer-Kursstellung eingesammelt wird. Man kann glückselig vergessen, dass grosse Geldhorter ihr Geld nicht unter dem Bett verstauen, sondern in der Sicherheit ausländischer Banken in der Schweiz, auf Mauritius oder Maccau. Wem will Modi was vormachen? Der Mehrheit der armen Indianer, die ein Leben mit nur Rs 32 am Tag führen?

Und zum Argument der Korruption, hier bekommt ihr das Fazit:

Das Nachleben resp. die Hinterlassenschaft



Aengeln Englund

November 2017

Einar Schlereth


Aengeln Englund hat die schwedische Seite NACHLEBEN ins Leben gerufen, nachdem seine Frau einem Hirnschlag erlag. Er schreibt:

„Wir leben im Netz und in sozialen Medien. Aber wie sollen wir mit dem digitalen Erbe umgehen, wenn es uns nicht mehr gibt?
Die Habseligkeiten eines nahestehenden Menschen, der verstorben ist, durchzugehen, ist etwas, was den meisten von uns irgendwann tun müssen. Aber heute hinterlassen wir nicht nur physische Habseligkeiten. Die meisten haben außerdem ein enormes digitales Erbe in Form von Dokumenten, Bildern und verschiedene soziale Medien. Und so, wie man vermutlich nicht daran denkt, dass jemand irgendwann unsere Schubladen und Schränke durchsehen muss, so gibt es viele unter uns, die selten einen Gedanken darauf verschwenden, was mit unserem digitalen Erbe geschehen soll, wenn wir mal nicht mehr da sind.
In vielen Fällen ist das bei weitem nicht selbstverständlich. Man weiß vermutlich nicht einmal, wie man in die sozialen Medien oder die Emails des nahestehenden Menschen komme soll. Und auf dieselbe Weise wie in der phyischen Welt ist es hilfreich, auch im Digitalen vorbereitet zu sein.“

Deswegen hat Aengeln Englund, Verfasser, Wolkenspezialist und Redner, der sich seit bald 20 Jahren mit IT, Internet und sozialen Medien beschäftigt, diese Seite gegründet. Efterliv und Das digitale Erbe, soll anderen helfen, mit dem digitalen Erbe Angehöriger fertig zu werden und eine Anleitung geben, wie man sich darauf vorbereiten kann.
In einem Artikel der Zeitschrift ETC Växjö hat Anna-Stina Stenbäck ein paar wichtige Punkte zusammengefasst, wie die gegenwärtige Lage zu dieser Frage in der digitalen Welt aussieht.
Viele Menschen haben z. B. keine Fotoalben mehr, sondern lagern ihre Fotos auf Facebook. Falls die nicht für immer verschwinden sollen, empfiehlt es sich, einem Angehörigen oder nahestehendem Menschen die Kodes für einen Zugang zu überlassen. Man kann Facebook mitteilen, falls ein Angehöriger das Konto des Verstorbenen verwalten will.
Man kann einem Angehörigen auch eine Telefonnummer geben, die mit einem Google-Konto verknüpft ist.
Man soll wagen, über diese Dinge zu sprechen, um es ebenso natürlich zu machen, wie ein Testament zu verfassen.
Facebook hat inzwischen ein Formular für Leute, die ein Konto verwalten wollen oder man kann auch z. B. Eine digitale Gedenkseite erstellen.
Im Fall Google wird es schwieriger. Dort muss man die Art der Beziehung zum(r) Verstorbenen nachweisen und auch einen Gerichtsbeschluss beibringen. Apple hingegen hat noch gar keine öffentliche Instruktion, was man in diesem Fall machen kann.
Eben weil es noch keinerlei ausgearbeitetes System gibt, meint Aengeln, dass es so wichtig ist, Vorbereitungen zu treffen und Informationen einzuholen. Größere Probleme können im Fall von Unternehmen auftreten oder beim Tod von Angestellten, die Geschäftstelefone haben, wo viele auch aus Bequemlichkeit private Dokumente und Fotos lagern.
Ich muss zugeben, dass ich mir darüber auch nur vage Gedanken gemacht habe und dass ich daher die Initiative von Aengeln Englund lobenswert ist. Wie es in Deutschland aussieht, weiß ich natürlich nicht. Ich fände es daher sehr hilfreich, wenn alle, die hierzu Hinweise, Tips, Webseiten, Bloggs kennen, dies weiterreichen. Vielleicht gibt es ja sogar auch so eine Initiative schon in Deutschland. 
Aengeln Englund kann auch via mail kontaktiert werden, falls Interesse an seinen Vortragsthemen bestehen, die er auch auf Englisch hält:
Aengeln Englund <aengeln@aengeln.se>

 

Samstag, 11. November 2017

Eher ein ‚Kalter Tag‘ in der Hölle, bevor der ICC die USA wegen Kriegsverbrechen vor Gericht stellt


Francis Boyle
9. November 2017


Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Hier wird gerichtet über die bösen Afrikaner.
Die Entscheidung der Staatsanwaltschaft des IstGH (ICC = Internationaler Strafgerichtshof), eine Untersuchung der mutmaßlichen Kriegsverbrechen in Afghanistan zu betreiben, sei "rein politisch" und bringe nichts, glaubt Rechtsprofessor Francis Boyle. Er sagte, es werde eher ‚einen kalten Tag in der Hölle geben‘, bevor irgendwelche Amerikaner verfolgt werden.

Die Chefanklägerin des ICC, Fatou Bensouda, gab letzte Woche bekannt, dass ihr Ersuchen um Einleitung einer Untersuchung an ein vorgerichtliches Gericht übergeben worden sei. Sie sagte, wenn ihrem Ersuchen stattgegeben werde, werde sich der Fokus "auf die Verantwortlichen der schwersten Verbrechen konzentrieren, die im Zusammenhang mit der Lage in Afghanistan begangen wurden".

Allerdings sagte Francis Boyle, ein internationaler Juraprofessor an der University of Illinois, zu RT, dass Bensouda wahrscheinlich die Genehmigung für die Untersuchung bekommen werde, aber das Ganze ist einfach nur eine "Propaganda-Show" Er fügte hinzu, dass Bensouda nicht den geringsten Wunsch hege, irgendeinen Amerikaner der Kriegsverbrechen beging, anzuklagen.

"Sie müssen verstehen, das ist alles politisch", sagte Boyle. Er betonte auch, dass das afrikanische Land Burundi bereits aus dem IStGH ausgetreten sei und Südafrika dieselbe Absicht bekundete.

So ist sie in einer Position und das Gericht ebenfalls, dass fast ganz Afrika den IStGH verlassen wird, weil die einzigen Leute auf der Anklagebank schwarze unbedeutende schwarz Diktatoren aus Afrika sind ", sagte Boyle. Er bezeichnete das Gericht als "westliches, rassistisches, imperiales Instrument", das gegen Afrika eingesetzt werde.