Donnerstag, 17. August 2017

Der Rückschlag der Globalisierung

Dieser Artikel ist nur scheinbar auf dem neuesten Stand. Was die wirtschaftliche, soziale und Umweltsituation angeht, ist der Autor keineswegs up-to-date (siehe den Artikel  vom 13. 8. 17 auf diesem Blog "Chinas Wirtschaft zeigt starke Widerstandskraft").



Alex Jensen

10. August 2017

Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Smog aus China flüchtet in die USA
Alex Jensen stellt die Annahme in Frage, dass Länder wie China und Indien wirklich die „schlimmsten Übeltäter“ sind, was den Beitrag zur globalen Luftverschmutzung und andere Umwelt-Übel angeht. Er kommt zum Schluss, dass der Tadel stattdessen dort hingelegt werden muss, wo er hingehört – vor die Tür der multinationalen Unternehmen und ihre enorm profitablen globalen Handelsnetzwerke.

Eine neue Studie über Luftverschmutzung im Westen der USA brachte erschreckende Funde: trotz 50 % Senkung der US-Emissionen von Smog-produzierenden Chemikalien wie Stickstoffoxyde (NOx), ist der Smog in dieser Periode im ländlichen Westen der USA gestiegen – sogar in solch unberührten Gegenden wie dem Yellowstone Nationalpark. Der größte Teil der Zunahme wurde im „Zustrom aus asiatischen Ländern wie China, Nord- und Südkorea, Japan, Indien und anderen südasiatischen Ländern entdeckt“. [1] Das liegt daran, dass in derselben Periode, in der die NOc Emissionen in den USA sanken, sie sich in Asien insgesamt verdreifachten. [2] In den Medienberichten über die Studie werden China und Indien als die „größten Übeltäter“ dieser flüchtigen „asiatischen Verschmutzung“ beschrieben.[3]

Stützt man sich allein auf diese Studie, kommt man zu der vernünftigen Schlussfolgerung, dass die USA in den jüngsten Jahrzehnten umweltfreundlicher geworden ist, während Asien – besonders das ‚sich entwickelnde‘ Asien – ein wahrer ‚Öko-Schurke‘ ist, der nicht nur seine eigenen sondern auch globale Luftschichten mit Verschmutzung erstickt. Der neue anti-Umwelt EPA Direktor Scott Pruitt erklärte jüngst diese Ansicht als Grund, weshalb die USA das Pariser Klima-Abkommen verlassen sollte: „[China und Indien] verschmutzen viel mehr als wir.“[4]

Was fehlt?

Eine ähnliche Studie über  die globale Luftverschmutzing von 2014 mit Fokus auf China und die USA machte vergleichende Untersuchungen, aber umfasste einen wichtig Faktor, der in der jüngsten Studie fehlt: die Produktion für den Export. Unter anderem fragten die Wissenschaftler der älteren Studie, wieviel der chinesischen Luftverschmutzung die in die USA driftete speziell erzeugt wurde bei der Produktion von Exporten für die westlichen Märkte (einschließlich der Spitzenempfänger chinesischer Produkte die USA).

Die Antwort? 2006 wurden 24 % der Schwefel-Konzentrationen über der westlichen USA in Chinas Produktion von Exporten in die USA erzeugt. [5] Wendet man diese Befunde auf die neuere Studie an, dann ist es wahrscheinlich, dass ein bedeutender Prozentsatz des asiatischen Stickstoffs bei der Produktion von Gütern für die USA ausgestoßen wird.

Mittwoch, 16. August 2017

Lasst uns die Welt retten – Trump muss gehen!


Was hat sich der gute Peter König da nur ausgedacht? Will er uns auch auf den Arm nehmen?
Peter König

13. August 2017

Aus dem Englischen: Einar Schlereth


In den vergangenen paar Tagen hat der megalo-Psychopath Donald Trump, der den Präsidenten der USA spielt, mit einem happy Finger auf dem roten Atomknopf, Drohungen von „Feuer und Wut“ gegen Nordkorea ausgestoßen wegen seiner reinen Selbstverteidigungs-Raketen-Tests, die unter den ständigen Bedrohungen durch die US-Luftwaffe und Kriegsflotte stattfanden. Laut den neuesten „fake news“ (gefälschte Nachrichten) sind die interkontinentalen ballistischen Raketen der Demokratischen Volksrepublik Koreas fähig, „Mini-Atom-Sprengköpfe“ zu tragen. Die meisten Wissenschaftler nennen es falsche Propaganda, typisch für das Imperium des Untergangs. Zum Glück schwindet die Glaubwürdigkeit der Mainstreammedien rapide. Sie ist tatsächlich fast tot. Es gibt eine Flut von Menschen, die aufwachen.

Heute morgen hat dieses beinahe unmenschliche Wesen seine Drohungen von Feuer und Wut gegen Pjöngjang noch verdoppelt und hatte obendrein die Unverschämtheit, auch Venezuela mit militärischer Intervention zu drohen – um Leben zu retten. Er, der – zusammen mit seinen Vorgängern – Dutzende Millionen Menschen rund um auf dem Globus gekillt hat in illegalen Kriegen und Konflikten, will jetzt auch noch den an Öl reichen Nachbarn Venezuela überfallen; zufällig die einzig echte übriggebliebene Demokratie in beiden Amerikas und vielleicht auf der Welt.

Präsident Trump verweigerte heute ein Telefongespräch von Venezuelas Präsident Maduro, der wahrscheinlich erklären wollte, was das Volk mit der neu gewählten Verfassung-gebenden Verfassung erreichen möchte, als letzten Schritt zur wahren Volksdemokratie. Er tat es in der Hoffnung, dass ein kluger Mann vielleicht versteht.

Vergebens. Einer von Trumps Adjudanten sagte Maduro, sein Boss würde mit ihm sprechen, wenn er in Venezueal wieder die Demokratie eingeführt hat. Man stelle sich das vor! Das kommt von dem Mann, der über den größten Unterdrücker-Polizei-Staat auf diesem Globus herrscht, der Täuschung und Lügen benutzt, um die Gehirne der Westlichen Welt zu waschen; und der den Welt-Diktator spielt, indem er Menschen überall auf der Welt abschlachtet, nur weil sie ihre Souveränität behalten wollen und nicht bereit sind, sich dieser lächerlichen, grotesken Karikatur eines Kaisers zu unterwerfen.

Eine neue Drohung hängt über Venezuela. Eine US-Militär-Invasion. Das Land ist bereits von US/CIA ausgebildeten, finanzierten, gefütterten und bewaffneten Stellvertreter-Kämpfern invadiert, die regelmäßig helfen, den Frieden zu stören, Chaos zu erzeugen und Tod auf den Straßen von Caracas zu verursachen – Tote, die von der anglo-zionistischen Presse der Maduro-Regierung unterschoben werden, was eine glatte Lüge ist. Der Westen glaubt sie großenteils, da diese Lüge weltweit in die Köpfe gehämmert wird. Der Westen verliert seinen Verstand, weil er Trumps bluttriefende Stiefel leckt.

Chinas Ökonomie zeigt starke Widerstandskraft

Wie oft ist der Zusammenbruch von Chinas Wirtschaft schon prophezeit worden? Kann man nicht mehr zählen. Mal war es der bevorstehende Zusammenbruch des ganzen Systems, mal war es die Bau-Blase, mal die Grundstücks-Blase, mal die Renminbi-Blase. Nur von den aufgeblasenen Propheten wird nicht gesprochen. Es zeigt sich immer deutlicher, dass die chinesischen Ökonomen und Politiker cleverer sind als unsere ganze „Führungs“-Sippschaft zusammen, die überall den Karren in den Dreck fahren, schnell verschwinden und es nicht gewesen sind. Dass die chinesischen Politiker relativ schnell auf die herannahende Krise geantwortet haben durch Belebung des Inlandkonsums habe ich im übrigen schon vor Jahren betont. 



Chinas Ökonomie zeigt starke Widerstandskraft

Lu Yanan

11. August 2017

Aus dem Englischen: Einar Schlereth


China konsumiert
Chinas besser als erwartete ökonomische Leistung im erste Halbjahr 2017 wurde von Übersee-Organisationen gelobt, die glauben, dass China weiterhin ein Stabilisator der globalen Wirtschaft sein wird. Analytiker verweisen darauf, dass Chinas befriedigende Antwort auf die Wirtschaft eng mit ihrer starken Widerstandskraft zusammenhängt.

In der ersten Jahreshälfte erreichte China 6.9 % Wachstum, was die Vorhersagen überstieg und höher als der globale Durchschnitt ist.

Die globalen Erwartungen an Chinas ökonomische Leistung sind hoch. Der IWF erhöhte Chinas Wachstumserwartung auf 6.7 %, die dritte Zunahme in diesem Jahr. Bloomberg prognostizierte Chinas BNP im dritten und vierten Vierteljahr auf 6.6 resp. 6.7 %, und beide liegen 0.1 % höher als vorhergesagt.

Die Standard Chartered Bank revidierte Chinas Wachstum dieses Jahr von 6.6 % auf 6.8 % und meinte, dass China ein beschleunigtes Wachstum zum ersten Mal seit 2010 zeige.

Die große Widerstandskraft der Wirtschaft geht auf eine optimierte Struktur zurück durch die weitere Stärkung des Konsumsektors und des Service-Sektors. Laut einem Report der Boston Consulting Group (BCG) ist Chinas Konsummarkt um 10 % jährlich im Schnitt gewachsen, schneller als in irgendeinem anderen Land.

Dienstag, 15. August 2017

Neue Post aus Russland vom 14. August 2017


Stefan Lindgren
 
Aus dem Schwedischen: Einar Schlereth


Russische Großübung in der Ostsee

Russland wird im September die traditionelle militärische Übung Zapad (Westen) mit 10 000 Soldaten durchführen. Die Übung wird zusammen mit Weißrussland und Nachbarländern durchgeführt, und alle OSZE-Länder sind eingeladen, der Übung beizuwohnen.

Laut Oberleutnant Juhani Pihlajamaa von der finnischen Verteidigungshochschule weicht Zapad nicht von früheren Übungen ab. Aber die Situation ist nicht nachtschwarz, was die Offenheit angeht. Weißrussland hat mitgeteilt, dass man auf gleiche Weise wie früher Beobachter aus den Nachbar- und den OSZE-Ländern einlade.

Hbl 11/8


Russische Bahn umrundet die Ukraine

Die russische Eisenbahngesellschaft sagte am Freitag, dass man die Bau- und Montierungsarbeiten an der elektrifizierten, zweispurigen Bahnlinie, die die Ukraine umgeht, aus dem zentralen und westlichen Russland in die Voronezj- und Rostovregionen fertiggestellt habe. Diese Linie ersetze die vorhandene Linie, die teilweise durch ukrainisches Territorium führt. Sie wurde 2015 begonnen und ist 122 km lang von Zjuravka nach Millerovo. Insgesamt sind 41.5 Mill Kubikmeter Erde bewegt worden, um die Höhenunterschiede auszugleichen. Die maximale Zuggeschwindigkeit wird für Personenzüge 140 km/h betragen, was allmählich auf 160 km/h erhöht werden soll.

Sputnik 11/8



Starke Unterstützung für Moskaus Umbau

Anna Arutunjan berichtet in USA-Today über die umfassenden Renovierungen in Moskau. 2014 wurden die Marosejka- und die Pokrovka-Straßen, die vom Kreml in die nordöstliche Richtung verlaufen, von Grund auf erneuert. Die Fassaden erhielten neue Farbe, die Trottoire wurden verbreitert für Restaurant-Tische im Freien, Musiker und zum Promenieren. Mehr als 100 Straßen sind in den vergangenen zwei Jahren renoviert worden und weitere 87 sind ausgewählt worden für Verbesserungen spätestens 2018, wenn Moskau die Fußball-Weltmeisterschaft ausrichtet.
Die Verschönerung ist populär – 86 % der Bewohner unterstützen sie laut einer neuen Umfrage. 

Renovierung in Moskau

Doch gibt es auch eine lautstarke Minorität, die über die Gentrifizierung [gesteigerte Attraktivität für die Reichen. d. Ü.] und die haushohen Wohnungspreise klagt und dass die Verkehrsregelungen die Mobilität der Bewohner erschweren.

Sonntag, 13. August 2017

Nordkorea: Feuer, Wut und Furcht* (UPDATE)


Hier kommt ein wichtiger Update von Prof. Michel Chossudovsky, der zeigt, wie nicht nur unsere Medien uns belügen, sondern auch z. B.  Amnesty International, zu der viele Menschen vertrauen haben. AI berichtete, dass Nordkorea 'keine Ärzte und Krankenschwestern' habe, während WHO Direktorin Margaret Chan nach einem kürzlichen Besuch das Gegenteil sagt. Außerdem wird Nordkoreas Gesundheitssystem in der 3. Welt beneidet, weil es universal und kostenlos ist. Der Analphabetismus ist ebenfalls in Nordkorea ausgerottet, während er in den  USA 14 % beträgt. Dies alles trotz 30 % Bevölkerungsverlust im verheerenden Krieg der USA und totaler Zerstörung des Landes und ständiger Sanktionen. Es ist ungeheuer, was Nordkorea geleistet hat.


 Pepe Escobar

10. August 2017

Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Urs Graf - Die Schrecken des Krieges
Hütet euch vor den Kriegshunden. Dieselben Intel-“Leute“, die euch die Babies brachten, die aus den Inkubatoren von den „bösen“ Irakern gezerrt wurden, und auch die WMDs handeln jetzt mit der Vorstellung, dass Nordkorea Mini-Atombomben produziert hat, die auf die kürzlich getesteten Interkontinentalraketen montiert werden können.

Das ist der Kern einer Analyse, die im Juli vom DIA, dem US-Verteidigungs-Geheimdienst fertiggestellt wurde. Außerdem glaubt der US-Geheimdienst, dass Pjöngjang jetzt bis zu 60 Atomwaffen hat. Doch die US-Geheimdienste sind in Nord-Korea praktisch nicht existent – folglich sind diese Auffassungen im besten Fall Spekulationen.

Aber wenn wir diese Spekulationen mit einem jährlichen 500 S. Weißbuch in Verbindung bringen, das zuvor in dieser Woche vom Japanischen Verteidigungsministerium veröffentlicht wurde, klingeln die Alarmglocken.

Das Weißbuch betont Pjöngjangs „bedeutenden Vorsprung“ im Atomrennen und seine „möglichen“ (meine Hervorhebung) Fähigkeiten, Mini-Atomsprengsätze zu entwickeln, die auf Raketen montiert werden können.

Diese „mögliche“ Fähigkeit wird ertränkt in reinen Spekulationen. Wie im Report beschrieben:

Donnerstag, 10. August 2017

Wann werden Vorstandsmitglieder von Firmen wie MONSANTO und Bayer vor Gericht gestellt?


Colin Todhunter

6. Juli 2017


Aus dem Englischen: Einar Schlereth


Die Öffentlichkeit wird vergiftet, Krankheitsraten steigen rasant, Gewässer werden verseucht, Böden werden verschlechtert, Insekten, Vögel, Wirbellose Tiere und die Pflanzenvielfalt gehen dramatisch zurück. Die Menschheit und der Planet werden für den Profit vergiftet.

Wir alle erfahren einen Angriff auf das Leben durch die Agro-Gift-Industrie, die tatsächlich zur sechsten Massenauslöschung beiträgt. Bewaffnet mit einem schädlichen Cocktail von höchst profitablen Agrogiften, die vom krankmachenden Glyphosat bis zum Bienen-tötenden Neonicotinoid-Insektizid reichen, führen die Biozid-Fabrikanten einen biologischen und chemischen Krieg gegen uns alle unter dem Vorwand, der Menschheit zu dienen und zu helfen, die Welt zu ernähren.

Sie verbreiten die Botschaft, dass ihre Produkte wesentlich für unser Überleben sind. Sie fördern ein im Grunde ökologisch, sozial und ökonomisch schädigendes Modell der Landwirtschaft, das von Washington, der Welthandels-Organisation, der Weltbank und dem Internationalen Währungsfond gesponsort wird.

Sie sagen, dass ohne ihre Agrogifte und Chemie-abhängiges (GM) Saatgut die Ernten von Ungeziefer zerstört würden und die Erträge zu stark sinken würden. Sie benutzen Schmutzkampagnen gegen Kritiker und stellen Reklameleute und eigenfabrizierte Wissenschaft in ihren Dienst beim Versuch, ihre reine Ignoranz von den realen, langfristigen Schäden ihrer geschützten Mittel zu verbergen.

Und unterdessen wird Forschung betrieben, um beiseite zu schieben, was wirklich geschieht. Drogenfirmen und Biozid-Hersteller arbeiten engstens zusammen. Sie finanzieren Forschung und Forschungsinstitute und helfen, eine Geschichte von Krankheiten zu fabrizieren mit Hilfe von gefügigen Medien-Organisationen, die sie auch finanzieren, wie etwa das Science Media Centre.

Dienstag, 8. August 2017

USA schenkte seit 2009 der Rechten Venezuelas 49 Mill. $ (Update)

Hier kommt noch ein Link mit schönen Fotos von der Mammut-Party zur Feier des erfolgreichen Referendums über die Verfassungsgebende Versammlung.
"Wer noch irgendwelche Zweifel hat, dass die Oligarchen in Venezuela ein mieses, korruptes Pack von Vaterlands-Verrätern sind, lese diesen Artikel. Die greifen nicht etwa in ihre eigene Tasche, um ihre konterrevolutionären Tätigkeiten zu bezahlen - oh nein, die lassen sich das auch noch von den USA bezahlen. Die haben doch weder Scham- noch Ehrgefühl, sondern nur eine maßlose Gier nach mehr. Zurück in die alten Zeiten, wo sie jeden Petro-Dollar in den eigenen Sack stecken konnten und absolut nichts fürs Volk taten." Diesen Kommentar habe ich vormittags zur englischen Fassung auf Google+ veröffentlicht.



USA schenkte seit 2009 der Rechten Venezuelas 49 Mill. $

Telesur
17. Mai 2017
Globalresearch 7. August 2017

Aus dem Englischen: Einar Schlereth


Seit mindestens 2009 hat das US-Außenministerium die rechten Oppositionskräfte in Venezuela mit mindestens 49 Mill. $ unterstützt, die jetzt bereits seit 7 Wochen ihre gewaltsamen Proteste durchführen, um den demokratisch gewählten Präsidenten Nicolas Madura zu stürzen.

Laut Rechtfertigung der 6 Mill. $ im Jahr 2010 an Venezuelas „Economic Support Fund“ (Wirtschaftlicher Unterstützungsfond) sollen damit „Anstrengungen unterstützt werden, um den demokratischen Spielraum zu erhalten und zu erweitern durch Programme, die die Zivil-Gesellschaftt, die Bürger-Teilnahmen, unabhängige Medien, Menschenrechtsorganisationen und demokratische politische Parteien zu fördern“.

In einer noch ausführlicheren Darlegung von 2011 für die 5 Mill. $ waren 1 Mill. $ speziell vorgesehen für die Hilfe für „politischen Wettbewerb und Konsens-Schaffung“.

In allen Budget-Rechtfertigungen wiederholt das US-Außenministerium seine Sorge um die „zunehmend autoritäten Tendenzen“ der Regierung des verstorbenen Präsidenten Hugo Chávez und des gegenwärtigen Präsidente Nicolas Maduro, trotz der regelmäßigen Wahlen, die international anerkannt werden.

video
Die Jugend hat die Nase voll vom US-bezahlten Terror!
Das Budget von 2009 sah auch Hilfe für die Organisation der Amerikanischen Staaten (OAS) vor, um Teams von „Demokratie-Ausübern“ nach Venezuela und Bolivien schicken zu können, wo, wie sie sagen, „die Demokratie gefährdet ist durch die zunehmenden alternativen Konzepte wie die ‚partizipatorische Demokratie‘.“ Die Natur der Aktivitäten dieser Teams werden in den Budgets nicht genannt.

Sonntag, 6. August 2017

Skandal: China und Russland machen das Spiel der USA mit (Update)


Hier noch einmal eine gute Zusammenstellung, wie die "USA ALLE Versprechen gegenüber Nordkorea gebrochen (haben)", aber Nordkorea ist der böse Staat. Wie soll man dieser Mafia in Washington nut ein Wort glauben können?

Einar Schlereth

6. August 2017

Chinas UN-Botschafter und Nordkoreas Außenminister
Das schlägt dem Fass den Boden aus: China verlangt von Nordkorea, die UN-Sanktionen einzuhalten und die Raketentests zu stoppen und nicht „den guten Willen der internationalen Gemeinschaft“ zu provozieren, indem sie Raketen abschießen und Atomtests durchführen.“

Und China war nicht allein, sondern hat im UN-Sicherheitsrat gemeinsame Sache mit Russland gemacht. Seit wann reihen sie sich in diese „internationale Gemeinschaft“, die in der Hauptsache aus der USA, Israel, den EU-Ländern und Japan besteht, und sprechen sogar die Sprache der Imperialisten. Das tun sie in einem Moment, wo sowohl Russland als auch China immer stärker bedroht und eingekreist werden. Haben sie so viel Freunde, dass sie manche von sich stoßen können? Oder wollen sie es mit 'sich anschmieren' versuchen? Das hat bei den Amis noch nie gewirkt. Die hauen nur mit noch größerer Härte zurück.

H
at etwa Nordkorea die Vereinigten Staaten überfallen, Millionen Menschen umgebracht und tausende Dörfer und Städte dem Erdboden gleichgemacht, Felder und Gewässer vergiftet? Hat Nordkorea etwa Japan überfallen, verwüstet und seine Frauen in die Sexsklaverei verschleppt? Es ist doch wohl genau umgekehrt gewesen. Und jetzt verlangen diese Verbrecherstaaten, die nie ein Wort der Entschuldigung vorgebracht haben, von Reparations-Zahlungen ganz zu schweigen, die verlangen jetzt von Nordkorea, nicht die Imperialisten zu provozieren, die sich obendrein hinter der UNO verstecken.

Dabei weiß inzwischen die internationale Gemeinschaft der Völker der ganzen Welt, dass die UNO nichts anderes als ein Werkzeug der USA ist, die mit Hilfe dieses Werkzeuges, dieses Knüppels schon unzählige Verbrechen begangen hat. Angefangen mit dem Koreakrieg, der kurz nach Gründung dieses Diktatorenvereins begonnen wurde.
Die große Mehrheit - genau genommen zwei Drittel - der Völker ist im übrigen überhaupt nicht dabei gewesen und haben folglich auch nie etwas zu melden gehabt. Und der Gipfel ist wirklich der 'Sicherheitsrat', wo die Großen unter sich kungeln können. Der nie gewählt worden ist, sondern ein lupenreines Willkürprodukt ist.

Samstag, 5. August 2017

Seymour Hersh knackt ‚RussiaGate‘ als eine von der CIA gepflanzten Lüge und als Rache gegen Trump

Erich Zuesse

2. August 2017

Aus dem Englischen: Einar Schlereth


Im späteren Teil eines Telefongesprächs von dem größten investigativen Journalisten, Seymour Hersh, hat Hersh jetzt „einen Bericht (seiner Nachforschungen) präsentiert, wie das ganze verdammte Ding begonnen hat,“ und auch, wer tatsächlich hinter  den ‚RussiaGate‘ Lügen steckt und warum sie diese Lügen verbreiten.

In einem YouTube (am 1. August hochgeladen) Video enthüllt er von Quellen aus dem FBI und aus der Washingtoner Polizei Behörde – lange  bevor der Spezial-Ratgeber des Justizministeriums Robert Mueller seine offiziellen ‚Befunde‘ der Nation vorlegen wird – dass die Anklagen, dass Russland irgendetwas zu tun hat mit den Lecks aus dem DNC und Hillary Clintons Kampagne gegen Wikileaks und alle Anklagen der Presse, eine von der CIA gepflanzte Lüge waren, und dass das, was Wikileaks bekommen hat, nur Lecks waren (einschließlich von dem ermordeten Angehörigen des DNC Seth Rich) und nicht von irgendwelchen Außenseitern stammten, aber dass Seth Rich nicht deswegen ermordet wurde, sondern brutal bei einem Raubüberfall in den Rücken geschossen wurde,  was in dem Viertel mit hoher Verbrechensrate in Washington passierte. Hier ist das Video  und ist das Transcript davon:


                                                                   * * *



Ich werde erzählen, was ich weiß:

(Gemurmel) kommt von einem FBI-Bericht, frag mich nicht wie, ich kann es mir vorstellen, denn ich war lange genug dabei:
Der Junge hat – Ich glaube nicht, er wurde ermordet (wegen dieser) Ich glaube nicht, er wurde ermordet wegen dem, was er wusste, der Junge war ein netter Kerl, 27, er war keine ITS Person, er hat das Zeug gelernt, er war ein Data-Programmierer, aber er hat eine Menge gelernt, und dann wohnte er in einer Straße, irgendwo, in einer sehr rauhen Nachbarschaft, und genau dort, wo er wohnte, ich bin sicher , dass Sie das wissen, gab es 8 oder 9 oder 10 Raubüberfälle, gewalttätige, die meisten mit Schusswaffen, und ich bin sicher, dass Sie wissen, dass seine (von dem Jungen) Hände verletzt waren, und die Polizei folgerte (Hersh sah den Polizei-Bericht), dass er sich gewehrt hat und versuchte abzuhauen und da schossen sie ihn zweimal in den Rücken mit einem 22-er kleinen Kaliber, und dann ist der Kerl, der es getan hat, los gerannt, weil er Angst bekam.

Freitag, 4. August 2017

Google-Zensur der WSWS wurde mit deutschen Regierungskreisen abgestimmt - World Socialist Web Site (3. Update)

Hier nun der 3. Update mit einem Video von Wisnewski,
in dem es um toxische Meinungen geht und danach wird euch sofort klar werden, dass
mein Blog ausgesprochen giftig ist.
Also geht künftig lieber auf die Seiten von Killary, Merkel oder dem Vatikan. Ihr seid gewarnt.

 
Auch der uns wohl bekannt Prof. Dr. Gideon Polya hat das Wort ergriffen und
hat auch schärfstens auf die Google Zensur reagiert. Davon profitieren allein, wie Gideon schreibt, die größten Kriegshetzer, die multinationalen Unternehmen, die imperiale US-Macht mit ihrem Benjamin Netanyahu und sonstigen Marionetten, während Freiheit der Rede, der Versammlung und der Vereinigung schwerstens bedroht werden. Verbreiten, wo immer es geht!!!


Ein Freund schickte mir diesen Update zur weiteren Entwicklung bei WSWS.
Hier passierte erstmals etwas ganz Merkwürdiges. Ich wollte den Kommentar an WSWS schicken, weil auf der Seite keine Kommentar-Funktion zu finden ist. Ich schrieb dies im Office Writer, wurde aber von Besuch unterbrochen und musst anschließend gleich weg. Konnte das gar nicht richtig abschließen. Und nun taucht das auf meinem Blog auf, wird aber nicht in der Post-Liste angezeigt. Sitzt da jetzt irgendwo ein Mitherausgeber? Die haben jetzt den Spieß einfach umgedreht. Wir deckten ja pausenlos die fake-Nachrichten auf, die Lügen und die Verdrehungen der Wahrheit. Und jetzt sind unsere Berichte der fake. Und die Öffentlichkeit findet sich überhaupt nicht mehr in diesem Wust zurecht. Genau das will man ja erreichen: eine kopf- und hirnlose Masse, die den Rattenfängern willenlos hinterhertrippelt.

Google-Zensur der WSWS wurde mit deutschen Regierungskreisen abgestimmt - World Socialist Web Site

Ich kann auf meinem Blog dieselben Phänomene beobachten. Von im Schnitt 7000 hits pro Tag ist es 1-3000 hits zurückgegangen. Thunderbird bezeichnet alle meine news-letter erst einmal als gefährlichen Spam. Wenn du 'Venezuela aktuell zum Referendum' eingibst, dann kommen endlos Artikel hoch über EINEN TOTEN beim Oppositions-Referendum. Über die vielen Toten durch die Rechten wird nicht berichtet. Man könnte endlos fortfahren.
Bald wird Google völlig unbrauchbar sein.

MbG
Einar

ZENSUR BREITET SICH AUS

ICH HABE GESTERN AUCH FESTGESTELLT, DASS ARTIKEL ODER VIDEOS, DIE ICH MIT DEM GOOGLE+ ICON KOMMENTIERE, ZU 90 PROZENT NICHT MEHR AUF DER GOOGLE PLUS SEITE ANGEZEIGT WERDEN, SONDERN EINFACH VERSCHWINDEN. MAN KANN SICH DIE ARBEIT SCHENKEN. UND GERADE SCHAUTE ICH AUF DIE HILFESEITE BEI GOOGLE+ UND DA GIBT ES REIHENWEISE KLAGEN ÜBER SPERRUNG VON KONTEN, VON LIKE-PUNKTEN, DIE PLÖTZLICH VON HUNDERTEN AUF EIN PAAR DUTZEND SCHRUMPFEN, FOTOS, DIE REIHENWEISE VERSCHWINDEN ETC. ABER VON HILFE FINDE ICH KEINE SPUR. ALL DIE HILFSSEITEN UND COMMUNITIES KANN MAN VERGESSEN. DIE GIBT ES NUR, UM PROTESTE UND KLAGEN ABZULENKEN UND ENERGIEN ZU VERSCHWENDEN.
GANZ BELIEBT IST AUCH DIE UNART, SICH BEI JEDEM FURZ ANMELDEN ZU MÜSSEN. MAN WILL EINE BAGATELLE WISSEN UND WUMS - DA KOMMT DIE SEITE HOCH, DASS MAN SICH ANMELDEN MUSS. D. H. EINE MENGE DATEN PREISGEGEBEN, WANN UND WO GEBOREN, ADRESSE, TEL., MAIL, ADDRESSE, BLOG.  BEI SKYPE WIRD ES JETZT AD ABSURDUM GETRIEBEN MIT 5, 6, 7 KÄSTCHEN WO DU DETAILLIERT ANGEBEN SOLLST WAS DAS PROBLEM IST. WENN MAN DAS SO GENAU WÜSSTE, DANN BRAUCHT MAN NICHT MEHR DIE HILFE. DESWEGEN AM BESTEN DIE HILFE NIEMALS AUFRUFEN.

Die schwachsinnige Politik gegenüber Nordkorea


Dies ist noch gar kein Ausdruck für die US-Politik. Das ist kriminelle Politik pur. Wir haben allein und ausschließlich die USRAEL zu fürchten, die Länder, die ständig Provokationen und Aggressionen verüben. Und die USA sind schließlich das einzige Land, dass als erstes atomare Waffen eingesetzt hat und sogar weiterhin ständig einsetzt, die sogenannten Mini-Bömbchen.


Ron Forthofer

2. August 2017

Aus dem Englischen: Einar Schlereth


US-Bomber
In diesem Jahr gedenken wir des 72. Jahrestages der ungerechtfertigten Benutzung von Atombomben der USA gegen Zivilisten in Hiroshima und Nagasaki. Diese beiden Angriffe demonstrierten die schreckliche Gewalt der Atom-Bombe, eine Bombe, die winzig ist im Vergleich mit den heute vorhandenen.

Hier kommen ein paar Zitate, die es wert sind zu begründen, wo wir jetzt der vermeidbaren Krise mit Nordkorea, ein Land mit wenigen Atomwaffen, gegenüberstehen.

Nach dem ersten Einsatz von Atomwaffen kommentierte Admiral William Leahy, Stabschef der Präsidenten Roosevelt und Truman:
„Es ist meine Meinung, dass die Benutzung der barbarische Waffen in Hiroshima und Nagasaki keine materielle Bedeutung für unseren Krieg gegen Japan hatte … Mein eigenes Gefühl war, dass der erste zu sein, der sie einsetzt, wir einen ethischen Standard eingenommen haben, wie er bei den Barbaren der dunklen Zeitalter bestand. Ich habe nicht gelernt, Krieg auf diese Weise zu führen und Kriege können nicht gewonnen werden, indem man Frauen und Kinder vernichtet.“

1948 sagte General Omar Bradley:
„Unsere Welt ist eine der atomaren Giganten und ethischen Kinder. Wir wissen mehr über Krieg als wir über Frieden wissen, mehr über Töten als wir über Leben wissen.“

William Perry, ehemaliger Verteidigungsminister unter Bill Clinton, schrieb vor kurzem: „Ich glaube, dass das Risiko für eine Atomkatastrophe heute größer als im Kalten Krieg ist – und dennoch ist unsere Öffentlichkeit in seliger Unwissenheit über die neuen atomaren Gefahren, denen wir gegenüberstehen.“

Steven Starr von den ‚Physikern für soziale Verantwortung‘ schrieb 2014:
„Diese von Experten begutachteten Studien – die von den besten Wissenschaftlern der Welt analysiert wurden, ohne einen Fehler zu finden – sagen auch vorher, dass ein Krieg, der mit weniger als der Hälfte der US oder russischen strategischen Atomwaffen geführt wird, die menschliche Rasse zerstören würde.“

Angesichts dessen, was wir wissen, ist es kriminell unverantwortlich, mit den ‚Zahn-um-Zahn‘-Provokationen gegen Nordkorea fortzufahren. Russland, China und Nordkorea haben eine Lösung angeboten, die Nordkoreas Atomwaffen- und ballistisches Raketen-Programm einfrieren würde im Austausch für das Einfrieren der gemeinsamen Kriegsspiele der USA, Südkoreas und jetzt auch Japans, die Nordkorea mit der Möglichkeit eines Atomangriffs alarmieren.

Für die USA, mit Sanktionen und Kriegsspielen weiterzumachen, statt zu verhandeln, ist schwachsinnig und gefährdet die Welt. Ein Angriff der USA auf Nordkorea würde wahrscheinlich China und Russland in den Kampf hineinziehen. Nicht zu verhandeln, zeigt, dass General Bradleys Zitat über unsere Führer immer noch korrekt ist. Wir müssen verlangen, dass die USA verhandelt, um vielleicht die größte Katastrophe aller Zeiten zu verhindern.
Ron Forthofer ist pensionierter Prof. für Biostatistik an der Univerisät der Texas Schule für Öffentliche Gesundheit in Houston, Texas; er war ehemaliger Kandidat für den Kongress und für den Gouverneur von Colorado.

Quelle - källa - source



Donnerstag, 3. August 2017

Tod im Kongo: Warum tötete die USA Patrice Lumumba?



Das ist jetzt 57 Jahre her und ich weiß, dass es mich damals schon empört hatte. Und natürlich wussten wir damals schon, wer die Meuchelmörder gewesen sind: die Amis. Aber wir kannten nicht die Details und viele habe ich auch erst hier erfahren. Von den Massakern wusste ich noch nichts. Obwohl sie das ja immer machten. Wie in Korea, in Vietnam, in Indonesien gleich millionenfach, im Irak, Libyen, Syrien und dutzenden anderen Ländern. Alle fortschrittlichen Elemente - nicht nur die Kommunisten, die waren immer als erste dran wie unter Hitler - sondern auch liberale, demokratische, nationalistische Elemente, also alle Leute, die ihr Hirn zumindest teilweise benutzten. Bei Professor Gideon Polya könnt ihr die genauen Zahlen für jedes einzelne Land nachlesen. Auch der Amerikaner William Blum hat genaue Listen aufgestellt (Die geheimen Kriege der CIA), die aber nur die unmittelbar militärischen Tötungen und Morde umfassen. Wie kann so ein Land demokratisch genannt werden? Das war mir immer ein Rätsel und wird es wohl bis an mein Ende bleiben. Und mit der Ermordung von Mondlane, Cabral, Sankara, Gaddafi und vielen mehr schafften es die Washingtoner Schurken und ihre europäischen Knechte wirklich, wie Feldman schreibt, die "authentische Freiheitsbewegung Afrikas zu zerstören".

Bob A. Feldman

25. Juli 2017
Aus dem Englischen: Einar Schlereth

„ … Ich habe viel über William A. M. Burden II aus „Peggy and I" gelernt und ich … war sehr vertraut mit seinem 20-jährigen Amt als Vorsitzender des Instituts für Verteidigungsanalysen (IDA) und seinem Beitrag für die Qualität der Ergebnisse dieses „think-tanks im Dienst des Verteidigungsministers und des Vereinigten Generalstabs … Seine Regierungs-Dienste erreichten ihren Höhepunkt in seinen zwei Jahren 1959 – 1961 als Botschafter in Belgien … Er ist in diesen Jahren immer ansprechbar für die Bedürfnisse der Columbia Universität gewesen, der er als Kurator diente ...“ - General und ehemaliger IDA Präsident Maxwell Taylor im Vorwort des Columbia University Kurators William A. M. Burden Buch von 1982 „Peggy and I: A Life Too Busy for A Dull Moment“:

„Bevor ich den Posten als Botschafter in Belgien akzeptierte, wurde mir 1957 … die Ernennung ‚eines öffentlichen Kurators‘ am Institur für Verteidigungsanalysen angetragen. Es wurde eine meiner Top-Prioritäten meines Lebens – Ich … wurde 1959 im Mai zum Vorsitzenden gewählt … Eine der unglücklichen Nebenwirkungen der Studenten-Protest-Bewegung gegen den Vietnam-Krieg war, dass der IDA auch das Ziel der anti-Kriegs-Proteste wurde, und seine Universitäts-Mitglieder wurden von der Fakultät und den Studenten unter Druck gesetzt, ihre Verbindungen aufzugeben ...“ - William A. M. Burden in seinem Buch „Peggy and I ….“

„Reine Klugheit, auf Basis, dass die Lumumba-Regierung unsere vitalen Interessen im Kongo und Afrika im allgemeinen bedroht, zu planen. Ein prinzipielles Ziel unseres politischen und diplomatischen Handelns muss daher sein, die jetzt entstandene Lumumba-Regierung zu zerstören ...“ - A. M Burden am 19. Juli1960 in einem Kabel an das US-Außenministerium.

„Die Belgier spielten irgendwie mit der Idee, dafür zu sorgen, dass Lumumba ermordet wird. Ich ging über meine Anweisungen hinaus und sagte, nun gut, ich denke auch, dass es keine schlechte Idee wäre, aber ich habe natürlich dies niemals an Washington berichtet - aber Lumumba wurde ermordet. Ich denke, dass es nur zum Guten war ...“ - A. M. Burden 1968 in einem Interview für Oral History für die Journalismus-Schule an der Uni Comumbia für Fortgeschrittene Internationale Berichterstattung mit dem Programm-Direktor John Luter.

* * *

Als die Columbia und Barnard Studenten das erste Mal am 23. April 1968 die Hamilton Hall an der Columbia Uni besetzten, war eine ihrer sechs Forderungen, „dass die Universität alle Verbindungen mit dem Institut für Verteidigungsanalysen (IDA) abbricht und dass der (damalige) Präsident Kirk und der Kurator Burden von ihren Posten im Exekutiv-Komitee in dieser Situation sofort zurücktreten.“

Dienstag, 1. August 2017

Neue Post aus Russland vom 31. Juli 2017

Stefan Lindgren

Aus dem Schwedischen: Einar Schlereth



Putin schlägt zurück


Sieben Monate nach der Ausweisung von einem Dutzend russischer Diplomaten aus den USA unternimmt Russland jetzt Gegensanktionen. Am heutigen Freitag forderte das russische Außenministerium die USA auf, die Zahl ihrer Diplomaten zum 1. September zu vermindern. Hunderte amerikanische Beamte müssen nun nachhause reisen. Außerdem schließt Moskau die Freizeitanlage in Serebrjannyj Bor, ein Waldgebiet in Moskau, das für das amerikanische Botschaftspersonal zur Verfügung stand.

Die russische Forderung beinhaltet, dass das Personal der USA in der Moskauer Botschaft und den Generalkonsulaten von St. Petersburg, Jekaterinenburg und Wladiwostok auf 455 Personen reduziert werden muss.

Sollten die USA noch mehr russische Diplomaten rauswerfen, wird Russland mit entsprechenden Maßnahmen reagieren. Es war kurz vor Barack Obamas Abgang, als 35 russische Diplomaten als Agenten abgestempelt und deportiert wurden. Obama schloss auch eine Freizeitanlage für russische Diplomaten in Maryland.

Überraschenderweise entschied Putin, es nicht zu vergelten, mit Rücksicht auf das Versprechen des neuen Präsidenten Trump, die Beziehungen mit Russland zu verbessern. Statt Diplomaten auszuweisen, lud Putin die Kinder der amerikanischen Diplomaten zum Neujahrsfest im Kreml ein.

Aber die Hoffnungen auf Normalisierung sind nun zerstoben und USAs Kongress beschloss am Donnerstag neue Sanktionen gegen Russland, die Trump erst noch unterschreiben muss, bevor sie in Kraft treten.

Die neuen Sanktionen sind hauptsächlich gegen den Energie Sektor gerichtet und gegen alle Unternehmen, die an der Reparatur, Modernisierung und dem Ausbau der russischen Pipelines beteiligt sind. Auf diese Weise will man den Ausbau von Nord Stream in der Ostsee nach Europa verhindern.
Die EU hat dagegen protestiert, da man es als Einmischung in EU s Energiepolitik ansieht.

Sputnik.de

Montag, 31. Juli 2017

Kollateral-Schaden: US-Sanktionen gegen Russland treffen die westeuropäischen Alliierten

Diana Johnstone

28. Juli 2017

Aus dem Englischen: Einar Schlereth


Wissen sie, was sie tun? Als der US-Kongress die drakonischen Sanktionen annahm, die vor allem auf die Entmachtung von Präsident Trump zielen und zu verhindern, dass sich die Beziehungen zu Russland verbessern, haben sie da realisiert, dass die Maßnahmen einer Erklärung für einen ökonomischen Krieg gegen die lieben europäischen „Freunde“ gleichkommen?

Ob sie es wissen oder nicht, so kümmert es sie offensichtlich nicht. Die US-Politiker sehen den Rest der Welt als Amerikas Hinterland, das ungestraft ausgebeutet, misshandelt und ignoriert werden kann.

Das Gesetz H. R. 3364 „Vermittels Sanktions-Gesetzen den Feinden Amerikas zu begegnen“ wurde am 25. Juli 2017 von allen außer drei Abgeordneten angenommen. Eine frühere Version wurde von allen bis auf zwei Senatoren angenommen. Die endgültige Annahme selbst bei einem Veto des Präsidenten ist sicher.

Die Raserei des Kongresses schlägt in alle Richtungen. Die größten Schäden werden wahrscheinlich Amerikas teure geliebten europäischen Alliierten treffen, vor allem Frankreich und Deutschland – die manchmal auch Konkurrenten sind, aber derlei krasse Überlegungen spiele keine Rolle in den geheiligten Hallen des US-Kongresses, die allein der Aufrechterhaltung der universalen Moral verpflichtet sind.‘

Ökonomische „Soft Power“ schlägt hart zu

Mit den US-Sanktionen kann jedes EU-Land, das Geschäfte mit Russland tätigt, in große Schwierigkeiten geraten. Insbesondere das neueste Gesetz zielt besonders auf jene Unternehmen, die an der Finanzierung des Nord Stream 2 beteiligt sind, eine Pipeline, die Deutschland mit dem dringend benötigten Naturgas aus Russland versorgen soll.

Ganz nebenbei, einfach nur um zu helfen, würden die US-Unternehmen mit Freuden ihr eigenes Fracking-Gas, zu viel höheren Preisen an die deutschen Freunde liefern.

Dies ist nur ein Weg, über den das Gesetz europäische Banken und Unternehmen mit lähmenden Prozessen und gigantischen Strafen belegen würden. Während die USA „freien Wettbewerb“ predigen, treffen sie ständig Maßnahmen, um den freien Wettbewerb auf internationaler Ebene zu verhindern.

Samstag, 29. Juli 2017

In den Philippinen kämpfen Volk, Armee und Präsident Duterte gemeinsam gegen die ISIS und gewinnen

Der Kessel in der Stadt Marawi


André Vltchek

26. Juli 2017


Aus dem Englischen: Einar Schlereth

In der jüngsten Berichterstattung über die Stadt Marawi auf der Insel Mindanao haben die westlichen Medien unbestätigte Berichte und Gerichte grob übertrieben. Sie haben verdrehte Informationen und ‚Fakten‘ verbreitet.

Anfang Juli besuchte ich Mindanao als einer von wenigen Ausländern, denen erlaubt wurde, in die belagerte Stadt Marawi und ihre Umgebung zu kommen.

Ich sprach mit der Bevölkerung, mit Flüchtlingen, die der ISIS entkommen konnten. Ich konnte die Situation auch mit den höchsten Militärs diskutieren wie etwa General Ramiro Rey und Oberst Joar Herrera. Ich traf viele Soldaten, Beamte und Katastrophenhelfer.

Meine Kontakte in der Hauptstadt informierten mich via mails , dass ich als „gefährlich“ von der US-Fraktion in der Armee eingestuft worden war. Bis meine Anwesenheit in Manila geklärt werden konnte, wurde ich auf einer provisorischen Militärbasis in der Stadt Saguiram festgehalten. Hier wurde ich „sanft“ von militärischen Geheimdienstlern verhört. Ein paar Meter weiter feuerte eine Haubitze Granaten auf ISIS-Stellungen in Marawi, etwa 10 km entfernt.



Mindanao - die zweitgrößte Insel in den Philippinen
„Sie glauben also, dass die USA verantwortlich ist für die Ausbreitung des Terrorismus in der ganzen Welt,“ wurde ich von einem der Offiziere direkt gefragt, während ein heimisches Starlet versuchte, old Chuck Berrys Hit „Johnny B. Goode“ im Fernsehen zu imitieren und die Lautsprecher über alle Baracken dahindröhnten. Es war klar, dass jemand ‚hinter der Szene‘ eifrig dabei war, meine veröffentlichten Werke zu studieren.

Das westliche Medien-Establishment und die verschiedenen servilen NGOs (einschließlich derer, die die „Menschenrechte verteidigen“ in verschiedenen rebellischen und unabhängig gesinnten Ländern) dämonisiert ständig Präsident Duterte, ein anti-imperialistischer, progressiver Führer, der von mehr als 80 % der Bevölkerung gebilligt wird. Es ist auf den Philippinen kein Geheimnis, dass es zwei Fraktionen in der Armee gibt – die eine unterstützt den Präsidenten und sein Bemühen um Unabhängigkeit vom Westen. Die andere, die träniert von Washington und oft von anderen westlichen Hauptstädten korrumpiert wurde, würde es gerne sehen, dass er geht.

Die pro-westliche Fraktion wollte mich offensichtlich los werden, verhaftet, vielleicht sogar mich verschwinden lassen. Die andere Seite steht fest hinter ihrem Präsidenten und will, dass ich die Wahrheit sehe und mir erlaubt wird, nach Marawi zu kommen.

Spät in der Nacht kam man zu einer Entscheidung. Ich wurde frei gelassen und durfte in der belagerten Stadt arbeiten. Aber selbst, als die Top-Kommandeure persönlich im Lager anriefen, gab es, zumindest einige Augenblicke, Widerwillen gegen meine Freilassung.

Meine erste Reaktion nach dem Besuch der Marawi-Front war Schock und Empörung. Was ich sehen konnte, war das genaue Gegenteil von dem, was ich wiederholt von den meisten Massen-Medien im Westen und den pro-westlichen örtlichen Nachrichten-Kanälen aus Manila gehört hatte.

Es ist klar, direkt von Anfang an, dass Marawi „nicht total zerstört“ ist, wie berichtet wurde. Das Meiste steht und steht sicher und sehr fest. Ich würde schätzen, dass nur 20 bis 30 % der Häuser und Gebäude (die meisten in dem wohlhabenden Zentrum der Stadt) schwere Schäden erfahren haben.

Donnerstag, 27. Juli 2017

Die größte humanitäre Krise der Welt wird von den West-Medien praktisch ausgeblendet.

Dieser Herr Professor aus Indien sitzt in den USA und ihr könnt sehen, mit welcher Vorsicht er sich ausdrückt. Und man muss dankbar sein, dass sie den Mund wenigstens ein klein wenig öffnen.



Prof. Vijay Prashad

26. Juli 2017

Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Saudischer Bombenangriff auf Sana'a 1916

Vor einem Tag hat ein Saudi-Jet eine Autokolonne im Distrikt Mawzaa/Jemen beschossen, bei dem mindestens 20 Zivilisten getötet wurden, viele aus einundderselben Familie. Diese Autos transportierten Menschen, die vor den erneuten Kämpfen nahe der Stadt Taiz im südwestlichen Jemen flohen. ‚Nirgends im Jemen sind Zivilisten sicher,“ sagte Shabia Mantoo von der UN-Flüchtlingsbehörde (UNHCR). Dieser Vorfall, wie viele andere zuvor, sagt die UNHCR ‚zeigt die extreme Gefahr für die zivilen Personen, besonders jene, die fliehen wollen. Sie erdulden die meiste Gewalt.‘

Saudiarabien hat dazu kein offizielles Statement abgegeben. Wahrscheinlich wird das Prüfteam des Königreichs für derlei Vorfälle (JIAT) die Beweise prüfen. Früher sind Grausamkeiten von der JIAT geprüft worden – in einem Bericht vom April 2017 und in vielen Fällen gestand man die Schuld ein. Aber in jedem Fall sagt die Saudi-Regierung, sie habe nicht gewusst, dass es sich um ein Hospital handelte, dass man bombardiert habe, oder dass die zivilen Wohngebiete von der anti-Saudi-Koalition als Militär-Basen benutzt würden. Es ist unmöglich, das Gewicht der Beweise zu leugnen, die zeigen, dass die Saudis zivile Gebiete bombardieren - Schulen, Hospitäler, Märkte und Wohngebiete. Aber die Regierung weigert sich, die Verantwortung zu übernehmen.

Das reichste Land der arabischen Welt, Saudiarabien, begann gegen das ärmste Land der arabischen Welt 2015 Krieg zu führen. In dieser Periode ist Jemen – mit einer Bevölkerung von 25 Millionen Bewohnern – erheblich zerstört worden. Die UN hat das Ausmaß der Gräuel dokumentiert. Die Zahlen sind schrecklich. Über 20 000 Menschen sind schon in diesem Krieg gestorben, mindesten die Hälfte davon Zivilisten. Die Zahl der Verletzten kann nicht erfasst werden, da mehr als die Hälfte der Hospitäler und medizinischen Zentren nicht funktionieren. [Warum schreibt er nicht die Wahrheit? Sie funktionieren deshalb nicht, weil sie von den Saudis nach den Koordinaten der USA weggebombt wurden. D. Ü.]

Das Leben für die Überlebenden ist gefährlich. Für sie zieht sich die Zeit in die Länge, da der Krieg endlos weitergeht. Die Leiden nehmen zu. Alte Krankheiten tauchen wieder auf. Darunter Hunger. Vergangene Woche hat der Sonderbeauftragte des Generalsekretärs für den Jemen, Ismail Ould Cheikh in New York den Sicherheitsrat über die Situation im Jemen informiert. Er sagte, dass 20 Millionen von Jemens 25 Millionen vom Krieg betroffen sind. Die meisten haben wenig Zugang zu Wasser, Kanalisation, Hygiene und Nahrung. Sieben Millionen, darunter 2.3 Mill. Kinder – leiden akuten Hunger. Es gibt jetzt 320 000 vermutete Fälle von Cholera und 1700 bestätigte Tote.

Mittwoch, 26. Juli 2017

Umweltschützer in China jubeln über ihren Sieg


Ich wollte den Artikel aus Dagens Nyheter, der größten schwedischen Tageszeitung übersetzen, was aber nicht geht, weil er gesperrt ist. Man erst die Zeitung abonnieren. Diese Meldung wurde auch von anderen Blättern gebracht, aber auf deutsch habe ich nichts gefunden.



Umweltschützer in China jubeln über ihren Sieg

Dagens Nyheter
26. Juli 2017


Chinas Umweltschützer jubeln nach dem Beschluss, den letzten großen frei fließenden Strom, den Nujiang, der Zornige Fluss, nicht zu zähmen. Der Kampf hat über zehn Jahre redauert.

Xiangsan Niuma, 79 und ihr Mann Xiang Niupa wohnen nahe am Nujiang und waren auch gegen den Ausbau. Der Fluss wird vielleicht zu einem Symbol über einen Sieg der Zivilgesellschaft über die Behörden. [Ja, dort ist es ja nicht wie bei uns, wo die Behörden immer auf das Volk hören. D. Ü.] Foto: Torbjörn Petersson

Quelle - källa - source

Montag, 24. Juli 2017

Die Jemen-Politik schafft mehr Terroristen


Meine Güte, welch schwindelerregende Naivität. Das habe ich beim flüchtigen Überfliegen nicht bemerkt. Dass so ein Artikel bei Counterpunch auftraucht, ist ungewöhnlich. Nun ja, dort hat auch jemand gepennt.



Adil E. Shamoo – Bonnie Bricker

19. Juli 2017

Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Der Westen hat keine Skrupel, die schwächsten Länder zu überfallen und zu zerstören.
Während der Irak sich aus dem tödlichen Griff des Islamisch Staates in seiner blutigsten Form befreit, glaubt man, dass die US-Politik die Lektion gelernt hat von dem Killen unschuldiger Zivilisten und dem Zerstören der grundlegende Funktionen einer Nation. Statt nach mehr als 10 Jahren Drohnen-Attacken gegen angebliche Terroristen zu benutzen, hat jetzt die Trump-Verwaltung das Tor weit geöffnet für die Saudis, das Gemetzel im Jemen zu verstärken.

So wie die Invasion des Irak am Ende den Islamischen Staat erzeugte, ist das Töten unschuldiger Jemeniten ohne jeden Grund ein Rekrutierungsinstrument für Terroristen-Organisationen im ganzen Nahen Osten und Afrika. [Unsere Freunde Shamoo und Bricker haben immer noch nicht mitbekommen, dass der IS von DER CIA GESCHAFFEN WURDE. Und jetzt wurden in Syrien so viele Terroristen getötet, dass neuer Nachschub geschaffen werden muss. D. Ü.] Und wie die Irak-Invasion auf einer falschen Behauptung von den Massenvernichtungswaffen beruhte, so ruht der Krieg im Jemen auf dem betrügerischen Argument, dass die Iraner den Terrorismus in jenem Land unterstützen. In den ersten beiden Jahren des Konfliktes im Jemen konnten die Vereinigten Staaten keinen Beweis für iranische Waffen-Lieferungen in den Jemen finden. Dennoch schlossen sich die USA Saudiarabien und anderen Golfstaaten an mit Waffenlieferungen, Geheiminfos und einer von der USA erzwungenen See-Blockade. Trumps kürzlicher Waffen-Verkauf an die Saudis war 125 Mrd. $ wert.

Freitag, 21. Juli 2017

Südafrika: Der ANC kann nicht reformiert werden

Prithiraj Dullay

18. Juli 2017

Aus dem Englischen: Einar Schlereth

anti-Zuma-Demonstration
Dass sich die Dinge in Südafrika zuspitzen, wird der Katalysator für einen Wechsel sein, der überfällig ist. Der Mythos, dass der ANC das Land zum Wohle aller seiner Menschen regiert, ist zerschlagen worden. Er ist zu einer Partei der ANC-Eliten geworden, die eine Tagesordnung haben, die ihre Position ausnutzt, um den Staat zu plündern so weit es möglich ist davonzukommen. Die breite Welle von anti-Zuma-Demos in allen größeren Städten am Freitag, den 7. April 2017 gaben ein mächtige, klare Botschaft: ein Wechsel ist zwingend. Man forderte die Entfernung eines unheilbar korrupten Präsidenten, nicht aber für die Beendigung des Zangengriffs einer neo-liberalen Ökonomie oder eine Landverteilung oder für Veränderungen, die grundlegend die Schaffung einer wahrhaft gleichen Gesellschaft.

Der Opportunismus war grell sichtbar. Die Weißen kamen zum ersten Mal in der Geschichte Südafrikas in großer Menge, um gegen irgendetwas zu protestieren. Wie viele farbige Menschen trocken bemerkten, kamen sie auf die Straße, um gegen die Herabstufung Südafrikas (SA) auf ‚junk Status‘ zu protestieren, weil ihre Geldbeutel getroffen wurden. Fragen wurden in allem Ernst gestellt: Wo waren die Weißen bei den Protesten gegen das Sharpeville Massaker 1960, wo 69 Schwarze getötet wurden und wo waren sie, wenn die Polizei und die Armee 1976-77 die Schwarzen zu hunderten mordeten. Warum protestierten sie nicht gegen die Morde in der Haft und die schiefe Ökonomie, wo die weißen Südafrikaner den höchsten Lebensstandard in der Welt hatten, während die Schwarzen in den Reservaten und Townships hungers starben. Warum marschierten sie nicht, um gegen die Menschenrechts-Verbrechen der Apartheid zu protestieren? Ja, es gab winzige Proteste der Black Sash der weißen Frauen und eine Handvoll Weiße in der Kommunistischen Partei. Wenn also jetzt Fragen über ihre Motivation gestellt werden, kann man nur sehr skeptisch sein. Doch diese passive Vergangenheit kann Weiße nicht ausschließen, sich den Reihen der demokratischen Kräfte anzuschließen, um den status quo herauszufordern.

Donnerstag, 20. Juli 2017

Opposition in Venezuela erlitt deutliche Schlappe

Einar Schlereth

19. Juli 2017


Probelauf des Chavismo I
Die rechte Opposition MUD (Tisch der Demokratischen Einheit – viel besser passt die englische Bedeutung: Kot oder Schlamm) hat am Sonntag, den 16. Juli einen Probelauf gegen das für den 30. Juli vorgesehene Referendum durchgeführt. Das sollte die „Stunde NULL“ respektive der Startschuss für den Sturz Maduros und seiner Regierung werden. Es sollte ein Ereignis werden wie der Fall der Berliner Mauer oder der Sturz Saddam Husseins. Das ganze Volk würde geschlossen kommen und MUD erwartete bis zu 11 oder gar 14  Millionen Stimmen.

So ganz sicher schienen sie sich ihrer Sache nicht sicher zu sein, denn in den USA warb der Abgeordnete der rechts-populistischen Partei Juan Requesens für eine „ausländische Intervention“ (ein sehr lesenswerter Artikel auf deutsch von Philipp Zimmermann und Harald Neuber auf Amerika21). An welche Macht er sich da wandte, dürfte wohl allen klar sein. Und Trump musste natürlich gleich noch eine Drohung hinterherschieben.

Aber während die Opposition ihr Spektakel einer Probewahl aufführte – wo man abstimmte mit Ausweis oder auch ohne, mit einem Lottozettel  oder auch mehrmals, indem man einfach eine Runde um den Block drehte, marschierten auf den Straßen die Millionen, um einen Probelauf für das Referendum am 30. Juli durchzuführen und gegen Sabotage, Terror und Gewalttätigkeit der Oppostion zu demonstrierten. Es waren die Millionen, die der Opposition am Ende trotz Betrug und Pfusch fehlten.

Der Probelauf des Chavismo II

Mittwoch, 19. Juli 2017

G20 Demo: Ein Erfolg der zum Weitermachen auffordert


Es freut mich außerordentlich, das seit langem mal wieder eine breite Front für den Frieden und gegen die Kriegstreiber und vor allem die Kriegsgewinnler zustandegekommen ist. Einen Punkt sähe ich gerne für künftige Demonstrationen stärker akzentuiert, auf den besonders die Bremer Freunde viel Kraft verwandt haben: alle die Firmen vor Ort, die direkt oder auch indirekt den Krieg als Geschäft ansehen müssen an den Pranger gestellt werden. Wie Menschen an Mord und Totschlag Genugtuung und Freude finden und sich bei jedem Massaker die Hände reiben können, ist mir ein Rätsel. Sie gehören genau wie diejenigen, die abdrücken oder einen Knopf bedienen auch auf die Anklagebank wegen Mord. Dass in 99 Prozent von hundert Fällen auch der Rassismus noch eine wichtige Rolle spielt, sollten wir nicht vergessen.


Ein Erfolg der zum Weitermachen auffordert

Die ersten Debatten in der Friedensbewegung über eine Beteiligung an den Aktionen gegen den G20-Gipfel in Hamburg waren von viel Skepsis begleitet. Die Vorbereitungen in den verschiedenen Bündnissen gestalteten sich schwierig. Die verschiedenen Formationen der außerparlamentarischen Bewegungen hatten eigene Schwerpunkte und unterschiedliche Aktionsvorschläge. Eine gemeinsame Plattform und die Durchführung der gesamten Aktionswoche mit unterschiedlichen inhaltlichen Aktionen gelang leider nicht. Deshalb war es ein großer Erfolg, den wir vor allem unseren Hamburger Freunden, aber auch unseren Partnern aus Migrationsorganisationen zu verdanken haben, dass es am 27. Januar 2017 gelang, einen gemeinsamen Aufruf für eine gemeinsame Demonstration am 8. Juli zu vereinbaren. Erstmalig seit Jahren Anti Global­isierungskritischer Aktionen gelang es, die Fragen von Krieg und Frieden im Aufruf deutlich zu betonen.

Zur Erinnerung der Aufruf beginnt mit den Sätzen:

"Es läuft etwas gehörig falsch auf der Welt:

Kriege und bewaffnete Konflikte wie in Syrien, in Kurdistan, im Irak oder der Ukraine scheinen kein Ende zu nehmen. 1,8 Billionen Euro werden jährlich für Rüstung und Krieg ausgegeben. Gleichzeitig steigen die Rüstungsexporte.

Über 65 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht. Die Grenzen Europas und Deutschlands sind wieder abgeschottet. Auf der Suche nach Sicherheit ertrinken tausende Menschen im Mittelmeer, das zur tödlichsten Grenze der Welt geworden ist."

Sicherlich gab und gibt es unterschiedliche Bewertungen in verschiedenen Teilen der Frie­densbewegung über die politischen, strategischen und taktischen Differenzierungen gegen­über den 19 auf dem Gipfel vertretenen nationalen Repräsentanten. Acht der 20 an dem G20-Tisch Sitzenden - wir zählen die Europäische Union als ein Mitglied, obwohl nicht alle Staaten der Europäischen Union Mitglieder der NATO sind - gehören der NATO an. Diese NATO-Staaten haben mit weiteren Acht der G20 Staaten militärische sicherheitspolitische Kooperationen, meistens unter dem Stichwort „Partnership for Peace“, aber seit den letzten NATO Gipfeln, in Brüssel, Warschau und Newport/Wales auch weitere sicherheitspolitische Vereinbarungen. Diese Staaten sind Japan, Indien, Australien, Mexiko, Süd Korea, Indone­sien und Saudi-Arabien. Es sitzen also 16 Staaten an diesem Tisch, die eng mit einem Militärbündnis verbunden sind, das sich offensiv auf seine Fahnen schreibt, die Rohstoff- und Profitinteressen und die Handelswege der wesentlichen imperialen Mächte dieser Welt zu sichern.


Hier weiterlesen.

Dienstag, 18. Juli 2017

Der US-Krieg in Syrien ist noch lange nicht vorbei

Stephen Lendman

17.Juli 2017

Aus dem Englischen: Einar Schlereth


Alle US-Aggressionskriege nach 9/11 gehen weiter direkt oder indirekt durch Stellvertreter – endlos ungelöste Konflikte, mit Billionen Dollars verpulvert für imperialen Wahnsinn, und ungeheuren menschlichen Verlusten, was keinerlei Folgen hat.


Seit Russland in Syrien auf Bitten von Assad intervenierte, hat sich der Trend der Schlachten zu Gunsten der Regierung und der alliierten Kräfte gewendet, wurden viele US- unterstützte Terroristen vernichtet und viele Teile des Landes befreit.

Doch der Konflikt tobt weiter. Der politische Analytiker Jamal Wakeem glaubt, dass die weitreichenden US-Raketen-Werfer, die im Süden Syriens aufgestellt wurden, gegen die Regierung und die Alliierten eingesetzt werden, ein bequemer Vorwand für eine nicht zu rechtfertigende Rechtfertigung.

Der Regime-Wechsel ist immer noch das Ziel Washingtons, sagte Wakeem. Es will Syrien kontrollieren, indem es zuerst die nördlichen und südlichen Landesteile an sich reißt.

„The Amerikaner versuchen, jede Möglichkeit einer geographischen Verbindung zwischen Baghdad und Damaskus zu blockieren … um Iran und Hisbollah zu marginalisieren … in Vorbereitung eines künftigen Schlags gegen die syrische Armee und auch gegen die Alliierten,“ erklärt Wakeem und fügt hinzu:

„Ich glaube, wir werden eine weitere Eskalation der Situation erleben. Die Amerikaner wissen sehr gut, dass die Stabilität des Regimes auf der Stabilität der Hauptstadt Damaskus beruht,“ etwas, was sie ändern wollen.

Montag, 17. Juli 2017

US-NATO Holocaust im Irak: Entvölkerung und Zerstörung von Mosul



Mark Taliano
12. Juli 2017


Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Weißer Phospor über Mosul = Befreiung
Die „Befreiung“ von Mosul muss im Kontext historischer und der heutigen Fakten gesehen werden.

Das erste Faktum ist, dass der Westen im Irak einen Holocaust begeht, der lange vor der illegalen anglo-amerikanischen Invasion 2003 begann.


Dr. Gideon Polya erklärt, dass
„Holocaust die Zerstörung ist von einer großen Zahl Menschen; und 9 Millionen irakische Tote durch anglo-amerikanische Gewalt oder gewaltsam aufgezwungene Entbehrung stellen natürlich einen irakischen Holocaust dar.“ [1 Ich empfehle euch ernsthaft den Text von Dr. Polya zu lesen. D. Ü.]

Das zweite Faktum ist, dass die Terroristen, die Mosul besetzt haben, Irak (und Syrien) die strategischen Instrumente/Stellvertreter des Westens sind. Sie helfen, den Holocaust zu begehen und aufrechtzuerhalten.

Das Endresultat ist daher nicht die Befreiung von Mosul, sondern eher die Zerstörung von Mosul zum vermeintlichen Wohle der kriminellen, genozidalen, imperialen Kriegshetzer, die ihre Verbrechen hinter Großen Lügen vom „Krieg gegen den Terror“ und „Humanitären Invasionen“ verstecken.

Die Kriegshetzer entvölkerten und zerstörten erfolgreich Iraks zweitgrößte Stadt. Die Terroristen, die angeblichen Feinde – alle bewaffnet und unterstützt vom Westen [2] – und die Terror-Bombardements [3], sogar mit illegaler Phosphor-Munition und Teppich-Bombardements – erreichten ihr kriminelles Ziel.

Der vom Westen aufgezwungene Krieg mordete ungezählte Zivilisten und vertrieb 800 000 Menschen. [4] Das Gesamtbild ist Chaos und Zerstörung und Genozid. Irak ist geteilt und zerstört worden. „Kreatives Chaos“ [5], ein Begriff, der von der neocon- Condoleeza Rice geprägt wurde, ist dasselbe wie Holocaust und Genozid.
Dies ist eine Realität, die auf Beweisen basiert.


Fußnoten:
  1. Dr. Gideon Polya „ An Iraqi Holocaust (Ein irakischer Holocaust – 2.7 Millionen Tote durch Gewalt oder kriegsbedingte Entbehrung)“ siehe ICH vom 9. Juli 2017
  2. Dilyana Gaytandzhieva „350 diplomatische Flüge bringen Waffen für die Terroristen mit der Silk Way Airlines von Aserbaidschan als Diplomatengepäck nach Syrien, den Irak, Afghanistan, Pakistan, Kongo“ 2. Juli2017
  3. Stephen Lendman „Mosul Raped and Destroyed, Not Liberated“. Global Research von 1. Juli 2017
  4. Report vom UN-Hochkommissar für Flüchtlinge: „Iraq Situation: UNHCR Flash Update – 9. Juli 2017
  5. Mark Taliano „Creative Chaos“ and the War Against Humanity. US-NATO Supports ISIS“; Global Research vom 29. Mai 2017

Quelle - källa - source

Sonntag, 16. Juli 2017

Wieso kriegt die US-Linke Venezuela nicht auf die Reihe?

Shamus Cooke

13. Juli 2017

Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Dass Venezuelas faschistisch-gesinnte Oligarchie mit dem US-Imperialismus konspiriert, um  die demokratisch gewählte Regierung von Nicolas Maduro zu stürzen, scheint in den USA wenige zu bekümmern.

1. Mai Demo in Caracas
Statt die rechte Gewalt zu verurteilen, die auf einen Regime-Wechsel abzielt, haben viele der US-Linken geschwiegen oder zogen es vor, eine unparteiische Analyse zu liefern, die weder für die Maduro-Regierung ist noch für die Oligarchie, die mit Gewalt die Regierung stürzen will. Am liebsten verschwendet sie ihre Energien darauf, über Maduros „Autoritarismus“ und  die Fehler des „Chavismus“ Vorträge zu halten.

Dies Herangehen erlaubt den Linken eine kühle emotionale Distanziertheit zum Schicksal der Armen in Venezuela und saubere Hände zu behalten, die ansonsten nur beschmutzt würden, wenn man sich in den chaotischen, wahren Klassenkampf stürzt, aus dem die venezolanische Revolutio besteht.

Eine „Hol-beide-der-Teufel“-Analyse unterschlägt die Rolle der US-Regierung in Kollaboration mit den Oligarchen Venezuelas. Die jahrzehntelangen Verbrechen des Imperialismus  gegen Venezuela werden gebilligt und begünstigt durch das Schweigen der Linken oder durch trübe Analysen, die die Handlungen der Gesetzesübertreter minimieren und negative Aufmerksamkeit auf das Opfer im Augenblick des Angriffs richten.

Jede Analyse einer früheren kolonialen Kolonie, die nicht mit dem Kampf um die Selbstbestimmung gegen den Imperialismus beginnt, ist tot geboren, da der x-Faktor des Imperialismus immer die dominante Variable in der venezolanischen Gleichung gewesen ist, wie die Bücher von Eva Gollinger und anderen gründlich erklärt haben, und auch die fortlaufende Intervention in Lateinamerika durch eine endlose Reihe von US-Präsidenten.

Die von Venezuela initiierte anti-imperialistische Bewegung war stark genug, dass ein neues Gravitationszentrum geschaffen wurde, das den größten Teil Lateinamerikas aus dem Griff der US-Herrschaft zum ersten Mal in beinahe hundert Jahren befreite. Diese historische Errungenschaft wird von den meisten US-Linken minimiert, die gleichgültig oder unaufgeklärt über die revolutionäre Bedeutung der Selbstbestimmung unterdrückter Länder und auch für die unterdrückten Völker innerhalb der USA sind.

Samstag, 15. Juli 2017

Wie der Iran-Irak Krieg begann

Ich lese gerade das Buch ‚The Trial of Saddam Hussein‘ (Der Prozess gegen Saddam Hussein) von dem Iraker Abdul-Haq al-Ani.* Er bezeichnet sich selbst als Gegner von Saddam Hussein, ist aber Baathist, der meint, dass deren Prinzipien verraten wurden. Er schildert relativ ausführlich die Entstehungsgeschichte der Baath-Partei, worin ich einige mir unbekannte Details entdeckte. So wurde etwa die Kommunistische Partei nicht von Hussein zerschlagen, wobei es viele Tote gab, sondern lange vorher von Arif. Und es war Hussein, der endlich die 93 % des irakischen Bodens nationalisierte, der von den Engländern zur Ausbeutung für den Westen zur Verfügung stand. Und al-Ani stellt auch richtig, dass Saddam nicht von der CIA an die Macht gebracht wurde, wie wieder und wieder in den  Medien behauptet wird. Er und al-Bakr haben einen CIA-Coup, der mit irakischen Marionetten geplant und durchgeführt wurde, ausgenutzt und haben danach alle Verräter rausgefeutelt.
Nun ja, al-Ani bemüht sich jedenfalls, Saddam Hussein gerecht zu werden und auch allen seinen  Errungenschaften.
Bis ich dann zum Kapitel ‚Der Irankrieg von 1980-88‘ kam. Da übernimmt er doch wirklich die Version der Lügenmedien, dass Saddam den Krieg begonnen hat. Wieder eine der faustdicken Lügen, die ich aber nicht richtig verstehe, denn die Iraner sind den Amis ja noch mehr verhasst, als es die Iraker jemals waren. Wie dem auch sei, so begann ich ein wenig im Netz zu forschen und siehe da, dort ist gründlich gesäubert worden. Ich habe natürlich nur Stichproben gemacht, denn die vielen 1000 Seiten kann ich nicht durchackern. Saddam kommt nirgends zu Wort. Nur Lügenartikel über ihn, ohne Ende. Ich fand dann aber auf der UN-Seite das Dossier Irak, Iran/Irak, Iran nach Jahrgängen, und dort müssen ja die zahllosen Beschwerden Saddams über die Übergriffe und Aggressionen der Iraner noch zu finden sein. Mir ist es allerdings nicht gelungen, sie zu öffnen.

Zu meiner Enttäuschung musste ich auch feststellen, dass in der deutschen Ausgabe des Buches von Jeff Archer „The Mother of all Battles“, die auf mein Betreiben im Ahriman-Verlag erschienen ist in der Übersetzung von Beate Mittmann und Peter Priskill, das Kapitel „Wie der Iran-Irak Krieg begann“ gestrichen worden ist. Aus mir schleierhaften Gründen. Daher habe ich mich entschlossen, dieses Kapitel aus dem Original zu übersetzen. Es wurde 1985 in Washington von der Botschaft der Republik Irak veröffentlicht. Die wichtige westliche Quelle Jude Wanniski wird allerdings von Mittmann/Priskill genannt.


WIE DER IRAN-IRAK KRIEG ENTSTAND

15. Juli 2017
Aus dem Englischen: Einar Schlereth


Eine der ersten Fragen, die Irakern gestellt werden, lautet: „Warum habt ihr den Krieg begonnen?“ Streitereien zwischen dem Irak und Iran sind in der Vergangenheit durch friedliche Gespräche, nicht durch Krieg beigelegt worden; erst kürzlich 1975 , als Algerien half, ein Abkommen über die internationalen Grenzen, den Zugang zum Shatt al-Arab Wasserweg und die Nichteinmischung in die innneren Angelegenheiten auszuhandeln.
Die Reibungen zwischen Iran und Irak begannen eigentlich nicht am 4. September 1980. Dieses Datum markiert nur den Beginn der bewaffneten Auseinandersetzungen. Die gegenwärtige Verschlechterung der Beziehungen zwischen den beiden Ländern  geht direkt auf den Machtantritt von Khomeine zurück. Khomeini hat dem alten Streit über die Grenzen, Territorien und Nicht-Einmischung einen ganz neuen Dreh gegeben unter Benutzung empfindlicher Bereiche, um Zwist zu säen.

Freitag, 14. Juli 2017

Statt pessimistischem Artikel heute ein super-optimistisches Konzert

Und zwar bekam ich den Tip von Freund und Friedenskämpe Klaus Madersbacher aus dem schönen Innsbruck in Österreich. Und ich war begeistert und präsentiere ihn so, wie er von Klaus auf seinem Blog vorgestellt wurde. Das Wort hat er:


Der nachstehende Artikel war hier vor einem halben Jahr zu finden. Seither habe ich mir dieses Konzert wohl mindestens 100-mal angehört und werde sicher noch viele Male die wundervolle Atmosphäre genießen, die dieses Meisterwerk vermittelt.

Eine friedliche Atmosphäre, wie mir scheint. Jeder gibt, was er zu geben hat, alle freuen sich und ich denke mir, dass bei so etwas dabei zu sein ein wunderbares Erlebnis ist. Dank dem Internet bekommen wir etwas davon mit, ganz ohne "soziale Medien" ...

Ich für meinen Teil weigere mich, Angst vor der Zukunft zu haben oder zu machen. Ich weiß schon, dass tausende Atombomben und Raketen auf Knopfdruck startbereit sind, aber die können mich ...

Nur weil bestimmte verbrecherische Mächte Angst verbreiten, um damit ihre Geschäfte zu machen, müssen wir uns nicht in die Hose scheißen. Wenn etwa dieser Trump mit seinem Reptiliengehabe alle für blöd verkaufen will, und die Propaganda ebenfalls alle für blöd zu verkaufen versucht - wenn wir´s nicht glauben, beißen die sich die Zähne aus.

Da gäb´s noch viel darüber zu schreiben und wird auch sicher geschrieben ...

"Mach es kurz, am Jüngsten Tag ist´s nur ein Furz", so der alte Goethe.

Sollst recht haben, alter Goethe. Ein schönes Konzert steht bereit, das uns eine friedliche Atmpsphäre vermittelt.

Vielleicht motiviert es uns, dass wir unsere Zukunft so haben wollen ...


Transatlantische Sternstunde

Klaus Madersbacher

Durch einen glücklichen Zufall stieß ich vor einigen Tagen auf das Video eines Konzerts, das meiner Ansicht nach ein europäisch-amerikanisches Verhältnis zum Ausdruck bringt, wie man es sich nur wünschen kann. Zwar „nur“ im Bereich der Kultur, aber sehr eindrucksvoll.

Vor einem Jahr – am 30. Oktober 2015 – wurde Michal Urbaniaks UrbSymphony im Warschauer Philharmonischen Konzertsaal aufgenommen. Mitwirkende waren der Komponist Michal Urbaniak, das Warschauer Philharmonische Orchester unter Jerzy Maksymiuk, polnische Jazzmusiker sowie ein amerikanischer Jazztrompeter und ein Rapper.

Ich will jetzt nicht den Versuch unternehmen, mich als Musikkritiker zu profilieren, sondern empfehle einfach allen „Kulturverstehern“, sich dieses Konzert anzuhören und wieder anzuhören und noch einmal – um die Magie einer der wenigen Sternstunden zu erleben und auszukosten, die leider viel zu selten geworden sind.

Es tut gut, einmal aus dem üblichen bereits gewohnten transatlantischen Katastrophenmüll auszusteigen und zu erleben, was geniale Künstler aus beiden Kulturbereichen gemeinsam schaffen können. Das Publikum war jedenfalls sichtlich begeistert.

Sie finden dieses Konzert, wenn Sie diesen LINK anklicken > UrbSymphony - Michal Urbaniak and Warsaw Philharmonic Orchestra

Mitwirkende: Warschauer Philharmonisches Orchester, Dirigent Jerzy Maksymiuk, Michal Urbaniak – Violine, Saxophon, Michael „Patches” Stewart – Trompete, Michal Tokaj – Piano, Marcin Pospieszalski – Bass, Michal Dabrówka - Schlagzeug, Andy Ninvalle – Rapper