Sonntag, 17. März 2013

Harare – ist es wirklich die schlimmste Stadt auf Erden?


Ein großes Dankeschön an dich, André, dass du ein Loch in die Superlügenblase geschossen hast. Es gibt nicht so viele Menschen, die zu Zimbabwe gehalten haben, die dafür beschimpft und verleumdet wurden. Und natürlich tauchten leise Zweifel auf, wenn wieder einer, dem man eigentlich vertraute, in das Lager der Gegner übergewechselt war. Aber irgendwie war immer etwas faul daran, stimmte die Argumentation nicht richtig oder es wurde zu vieles, das Entscheidende, glatt übersehen und weggelassen. Und du hast Recht, André, es müssen viele 'Brigaden' zur Erforschung der Wahrheit aufgestellt werden. Vielleicht, vielleicht gelingt es - mir scheint, es liegt eine Spur Frühling in der Luft.
André Vltchek
16. März 2013
Zur Abwechslung will ich einmal nicht Politik diskutieren. Ich will nicht debattieren, ob der große böse Mugabe in Wirklichkeit ein afrikanischer Held ist, wie viele auf diesem Kontinent glauben oder ein brutaler Diktator, wie uns unaufhörlich von der BBC, dem 'Economist' und praktisch dem ganzen westlichen Medien-Establishment erzählt wird.
'Daten' über Zimbabwe werden irgendwo zusammengestellt, um den westlichen politischen Interessen zu dienen, und dann werden sie recycelt, von hunderten Webseiten im ganzen Internet wiederholt. Alte Berichte werden nicht auf den neuesten Stand gebracht, wenn sich die Lage bessert. Unkorrekte Statistiken werden nicht in Frage gestellt.
Das alles will ich jetzt nicht diskutieren. Eines Tages werde ich es detailliert tun. Versprochen.

* * *
Jetzt ist die Welt durcheinander. Präsident Hugo Chávez ist tot, er ging von uns oder er wurde ermordet, wie manche glauben. Und dieser arme, geschändete Kontinent – Afrika – erfährt eine neue Welle von Gemetzel, die von mehreren westlichen Ländern gesponsort und organisiert wird. Von West-Afrika bis Somalia, von Mali bis zur DR Kongo Flammen, Panzer, Bomber, Drohnen und auch Elend und Hoffnungslosigkeit töten wieder einmal Millionen.

Während Chávez, der stolze Führer der globalen Opposition und ein beliebter Prügelknabe der westlichen Propaganda zur Ruhe gebettet wird, verließ ich Nairobi. Drei Stunden später befand ich mich auf dem internationalen Flughafen von Harare nach endlosen Ebenen und phantastischen Fels-Formationen unter den Flügeln der 'Embraer' – Made in Brasilien – der kenyanischen Fluggesellschaft.

Ich musste das tun, ich musste kommen, als eine Geste, als mein Tribut an die lateinamerikanische Revolution, als meine internationalistische Pflicht gegenüber Afrika. Statt Chávez zu betrauern, entschloss ich mich, weiter für die Revolution zu arbeiten, die er angestoßen hat, und der ich mich immer zugehörig fühlte.

'Die am wenigsten lebenswerte Stadt auf Erden', las ich, bevor ich kam, 'Die schlimmste Stadt auf Erden'. Es gab Befragungen von Ausländern, Befragungen des 'Economist' und irgendwann 2012 Untersuchungen, die 'nachsichtig' Harare die 4-schlimmste, nicht die schlimmste, Stadt nannten.

Ich bin daran gewöhnt, in Kriegsgebieten und in den hoffnungslosesten und gefährlichsten Slums zu arbeiten. Ich bin an die Städte Indiens, der DR Kongo, Haitis gewöhnt. Ich habe in vielen Vorposten des Westens in der ganzen Welt überlebt, die offiziell glorifiziert werden, aber kollabierte Zentren sind wie Jakarta, Nairobi, Kampala, Djibouti, Phnom Penh und Kairo.

Das 'schlichte' Harare schreckte mich nicht. Aber ich war nicht von den Berichten aus dem Westen überzeugt. Deswegen entschloss ich mich, nach Zimbabwe zurückzukehren. Wieder würde ich meine eigenen Augen und Ohren und mein eigenes Gehirn benutzen, um die offizielle Propaganda aus London und Washington herauszufordern. Das Zentrum von Harare – schlimmste Stadt der Welt?
Downtown Harare, worst city on earth?
Harare - schlimmste Stadt auf Erden?
* * *
Der internationale Flughafen ist einfach, aber modern. Die Angestellten erscheinen nicht sonderlich motiviert und langsam, aber sie sind freundlich und besitzen einen großen Sinn für Humor. Es herrscht keine Spannung, es gibt keine Beleidigungen, keine Machtspielchen wie am Flughafen Nairobi oder in Phnom Penh. Die Pässe werden einem nicht ins Gesicht geschleudert, es werden keine Fingerabdrücke und Fotos genommen wie in allen Flughäfen der Dritten Welt, die bekannt dafür sind, die Daten in den Westen zu schicken, von Bangkok bis Nairobi.

Als ich mein Visa kaufe, hat der Immigrationsbeamte kein Wechselgeld. Ich muss fünf Minuten warten. Unterdessen unterhalten wir uns über die Wahlen in Kenya.

Kurz darauf fahre ich durch grüne und ruhige Straßen, von denen manche interessante Namen haben wie Bengasi oder Julius Nyerere, in das moderne und elegante Stadtzentrum von Harare.

Von Anfang an scheint irgendetwas nicht zu stimmen. Die schlimmste Stadt auf Erden: Ich suche nach Sandsäcken und Bewaffneten wie in Neu Delhi oder Mumbai, nach durch die Straßen streifende Gangs wie in Colon in Panama, nach von Abfällen verstopften Flüssen und und schrecklicher Verschmutzung wie in Jakarta oder Alexandria. Ich sehe nichts von alledem hier, keine schrecklichen Slums und keine brennenden Feuer, wirkliche oder metaphorische.

Es gibt ein paar Bettler auf den Gehwegen, aber weniger als in New York oder Paris. Der Straßenbelag ist oft brüchig, uneben, auch mit Löchern, aber nichts im Vergleich zu Kampala.

Und dann, als ich mich dem Hotel im Zentrum nähere, fällt mir auf, dass Harare – zumindest durch die Fenster des Taxis – als wunderschöne Stadt bezeichnet werden könnte! Natürlich nicht umwerfend wie Kapstadt, es ist viel kleiner, aber in einer sehr bescheidenen Weise ist sie sehr attraktiv.

Ich kneife mich, ich blinzle ein paar Male. Ich bitte den Fahrer, mir eine Ohrfeige zu geben, aber er weigert sich. „Warum, mein Herr?“ er scheint verwirrt.


Aber ...“, ich bin immer noch verwirrt, „es soll doch die schlimmste Stadt auf Erden sein.“
Wer sagt das?“
Die Zeitungen im Westen … Reports, Untersuchungen
Oh,“ der Fahrer lächelt. „Dann sollten wir denen Ohrfeigen geben und nicht Ihnen. Für das Lügen, verstehen Sie ….“

Harare from the mountains.
Harare - von oben gesehen
* * *
Ich schlage Folgendes vor: Wir sprechen nicht über den Präsidenten und die Vergangenheit und die politische Gegenwart des Landes. Lassen Sie sich einfach von mir auf einen Spaziergang durch Harare führen, damit Sie die Stadt kennenlernen, die von unseren Propagandisten als die schlimmste, die absolut schlimmste in der Welt beschrieben wird. Und lassen Sie mich ein paar Fotos dazugeben.

Bleiben Sie einfach an meiner Seite und laufen wir ein paar Tage auf der Suche nach der Wahrheit.

Aber bevor wir loslegen, hören wir uns ein paar Stimmen aus England und den USA an – jene, die meinungsbildend in der ganzen Welt sind.

Am 7. September 2011 berichtete 'iAfrica':
Eine Top-Forschungsgruppe hat am Donnerstag Zimbabwes Hauptstadt als die schlimmste zum Leben von 140 Weltstädten eingestuft. Die 'Economist Intelligence Unit' aus England und ihre Untersucher nahmen nicht Städte aus Libyen, Irak und anderen Kriegsgebieten auf. Harare, wo Strom- und Wasser-Ausfälle täglich passieren, hat 38 % auf der 'Lebenswert-Liste' erhalten, sagte die Gruppe.“

Und außerdem drohten zivile Unruhen und es fehlt an einem öffentlichen Gesundheitswesen und der öffentliche Transport in Harare ist unerträglich. Strom und Wasser seien unerwünscht, sagte die Gruppe, Telefone und Internetdienste unbequem ….

2009 behauptete die BBC, dass die Frauen Zimbabwes im Schnitt eine Lebenserwartung von 34 Jahren hätten und die Männder von 37 Jahren. Diese Information wurde auf zahllosen Webseiten wiederholt.

Andere BBC-Reports wurden Wort für Wort von tausenden Nachrichtenquellen, einschließlich Wikipedia wiederholt.

Das Gesundheitssystem ist mehr oder weniger kollabiert. Ende 2008 haben drei von vier großen Krankenhäusern geschlossen zusammen mit Zimbabwes Medizin-Hochschule, und das vierte Krankenhaus hat drei Krankenschwestern und keinen Operationssaal. Wegen der Hyperinflation können die noch offenen Krankenhäuser keine grundlegenden Medikamente kaufen.

Vorhersehbar hat die offizielle Propaganda in England noch farbenreiche Wörter wie 'Genozid' und 'Tragödie' eingestreut und ausgewählte Zitate von mehreren Ärzten, die die Schuld an der Lage der Regierung von Zimbabwe gaben.

Nicht eine Spur von Vielfalt, keine Argumente von 'der anderen Seite'. Nicht mal EIN Wort, was die Mehrheit der Leute im südlichen Afrika meint oder wenigstens das, was einige Mitglieder des westlichen Establishments vor kurzem bestätigt haben.

Der 'African Globe' am 17. november 2012:

Die USA haben zum ersten Mal zugegeben, dass die illegalen Sanktionen die Wirtschaft Zimbabwes zerstörten und den gewöhnlichen Menschen schadeten.

Der neue US-Botschafter in Zimbabwe David Bruce Wharton hat gestern dieses Eingeständnis gemacht bei einer Medien-Diskussion am runden Tisch in Harare und versprochen, mit den Behörden in Zimbabwe zusammenzuarbeiten und die Beziehungen zu normalisieren.

Dieses Eingeständnis kommt, nachdem der Welt-Diamanten-Rat sagte, dass er auch die EU und die USA auffordere, die den 'Marange Diamonds' auferlegten Sanktionen aufzuheben, obwohl Zimbabwe die Zustimmung vom Kimberley Process Certification Scheme bekam, die Edelsteine zu exportieren.
Aber ich versprach: keine Politik … lasst uns laufen und sehen.
* * *
Das 'Trauma Centre & Hospital Harare' liegt in einem ruhigen Viertel der Stadt und kann sich mühelos mit den elegantesten medizinischen Einrichtungen messen, die ich sonstwo in der Welt gesehen habe. Es ist stilvoll, voller Kunstwerke und gleichzeitig hoch technologisch und makellos sauber.

Ich begrüße zwei Mitarbeiterinnen beim Empfang. Eine von ihnen ist Ana – eine junge, hoch gebildete Lady, die aus Serbien nach Zimbabwe kam.


Ich bin hierher gekommen, um zu sehen, ob Harare Operationssäle hat“, murmle ich und fühle mich plötzlich verwirrt. „Sie verstehen, es gibt einige Berichte, die sagen, dass in der Hauptstadt alle Krankenhäuser geschlossen sind oder zumindest die Operationssäle.“

'Das ist das Ende, denke ich, und erwarte Prügel. Stattdessen bekomme ich ein breites Willkommens-Lächeln.


Möchten Sie etwas Wasser oder Kaffee? Wir können Sie herumführen. Bevor Sie kamen, war schon ein Fernsehteam hier, das an derselben Geschichte arbeitete.“

Ich werde in einen High-Tech-Saal für akute Fälle geführt mit den neuesten Geräten. Vorher werde ich gebeten, die Schuhe auszuziehen und meine Kleider zu wechseln. Dann bekomme ich einen weißen Kittel und werde in einen Sterilisationsraum für zwei Operationssäle geführt, die eher wie das Innere eines Raumschiffes aussehen. Operationssäle sind normalerweise nicht meine Lieblingsplätze, aber diese hier sehen verdammt schön aus. Und vor allem, entgegen dem, was man in London sagt: sie existieren tatsächlich!


Lassen Sie mich ein Foto von ihnen neben dem Operationstisch aufnehmen, damit sie in England oder den USA nicht sagen, dass die Fotos aus irgendeinem Medizin-Journal geklaut sind“, sagt Ana lachend.
Your correspondent in the 'big operation theatre' at Harare Trauma Centre.
Der Autor im Operationssaal des Harare Trauma-Zentrums

Wir haben spezielle Laminar flow Tische für Schlüsselloch-Chirurgie und Orthopädie …“ Ich mache Notizen. Habe keine Ahnung, wovon sie spricht, aber was ich sehe, sieht definitiv sehr beeindruckend aus. „Es werden auch Brustkorb- und Gefäßoperationen hier durchgeführt. Wir arbeiten auch mit Neuro-Chirugen zusammen ...“

Nach dem Rundgang werde ich auf einen Kaffee von Dr. Vivek Solanki, Besitzer des Krankenhauses eingeladen.


Ich sollte nicht von der Konkurrenz sprechen“, lächelt er, „aber in Harare haben wir jede Menge Operations-Krankenhäuser mit anständigen bis exzellenten Operationssälen. Es ist alles Propaganda, das über das Gesundheitswesen in diesem Land erzählt wird ... Natürlich gab es eine kurze und harte Periode um 2008, aber sie dauerte nicht lange.“

Ich frage Dr. Solanki, ob diese supermoderne und effiziente Krankenhaus nur für die Reichsten der Reichen da sei.


Ich habe hier ein neues Konzept eingeführt“, erklärt er leidenschaftlich. „Natürlich ist dies ein privates Hospital, aber wir sind entschlossen, dem Volk von Zimbabwe zu dienen. Im Gegensatz zu dem, was in den USA geschieht, wird hier, wenn eine Ambulanz oder ein Taxi kommt oder Angehörige mit dem Patienten, dann wird er behandelt, egal ob er oder sie Geld oder eine Versicherung hat. Wir fragen niemals und kontrollieren nie, ob jemand bezahlen kann oder nicht. Wir stabilisieren zuerst einen Patienten und erst, wenn er nicht mehr in Gefahr ist, hat er oder sie die Wahl, ob er oder sie bezahlen will. Wenn ja, behalten wir den Patienten. Wenn nicht, bringen wir ihn in ein staatliches Hospital, wo es nichts kostet, ihr Leben zu retten. Wir behandeln auch Babies unter 6 Monaten und ältere Menschen über 70 kostenlos.“

Wir verlieren Geld“, flüstert Ana, halb im Schert Empörung mimend. „Aber es gehört ihm, und da können wir nichts tun.“

Ich wurde Arzt dank dem Präsidenten“, fügt Dr. Solanki ein. „Die Erziehung ist in diesem Land kostenlos. Ich bin ein Zimbabwaner und Inder in der dritten Generation. Ich bekam Hilfe, als ich sie brauchte. Jetzt muss ich es meinem Land zurückzahlen. Ich baute dieses Krankenhaus. Ich bin ein Arzt, der weiß, wie man Leute heilt, der Leben rettet. Und das ist es, was ich tun muss.“

Im Auto, als ich zurück in das Stadtzentrum fahre, erhalte ich ein SMS aus Nairobi. 'Die Lebenserwartung in Zimbabwe beträgt für Frauen 34 und für Männer 37 – ist falsch. Selbst laut Faktenbuch der CIA von 2012 beträgt die Lebenserwartung in Zimbabwe 51.82 Jahre, höher als in Südafrika, wo sie bei 49.41 liegt.'


Es ist wegen AIDS“, seufzt mein Fahrer. „Das hat unsere Lebenserwartung nach unten gezogen. Aber Sie müssen wissen, dass die Dinge jetzt viel besser sind, und jeder ehrliche Mensch wird Ihnen das sagen, egal, was er über den Präsidenten denkt. Z. B. bekommen wir alle hochaktiven antiretroviralen Medikamente hier kostenlos. Wir bekommen auch Kondome kostenlos und jede Menge Informationen von der Regierung.“

Sie bekommen auch Hilfe von China“, wir mir später gesagt wird von einem UN-Beamten, der in Harare arbeitet.China liefert Ärzte und kostenlos Medizin. Es hat dem Land sehr geholfen.“

Als Folge der westlichen Sanktionen kollabierte die Ökonomie in Zimbabwe, die jedoch seither eine langsame aber stetige Erholung aufweist.

Tut mir leid, wir sagten 'keine Politik'. Wir sagten, 'lasst uns einen Spaziergang machen'. Hier ist mein Arm. Lasst uns unseren langsamen Bummel durch die Stadt wieder aufnehmen.

Direkt neben meinem Hotel ist der Eingang zu einem großartigen Badeanstalt-Komplex, der Les Brown Municipal Pool. Ich weiß nicht, ob er öffentlich oder nicht ist. Ich vergaß zu fragen, aber er scheint es zu sein. Direkt daneben liegen die 'Harare Gardens', ein wunderschöner Park im englischen Stil mit Leuten, die auf der Wiese sitzen, ein Picknick genießen oder lesen.

Solch öffentliche und 'offene' Flächen wie Parks sind in Jakarta undenkbar, wo es nur eine öffentliche grüne Zone von einiger Größe gibt - MONAS. Und Jakarta ist ein Monster mit 12 Millionen Einwohnern, während Harare nur 2 Millionen hat. Zwei Millionen, die in den Genuss von mehreren großartigen Parks und Gärten kommen, von breiten Gehwegen und Kunstwerken, die in der ganzen Stadt auf öffentlichen Plätzen ausgestellt wird.

Aber lasst uns nicht vergessen – Harare ist eine 'trotzige' Nation, ein Land, das sich weigert, auf seine Kniee zu fallen und seine Folterer zu begrüßen. Während Jakarta und Phnom Penh die Hauptstädte von zwei markt-fundamentalistischen Ländern sind. Sie ersticken in ihrem eigenen Dampf, sie haben fast nichts übrig, was man öffentlich nennen könnte, aber in den Augen der westlichen Regime, können sie einfach nicht so furchtbar wie Harare, Caracas, Havana oder Beijing sein!

Und sie genießen Immunität vor unbequemen Fragen und außerdem die volle, herzliche Unterstützung von business-gläubigen Publikationen wie dem 'Economist'.

Es gibt auch in anderen afrikanischen Hauptstädten so gut wie keine öffentlichen Grünflächen, die seit Jahren und Jahrzehnten als westlichen Marionettenstaaten fungieren, wie Kampala, Kigali, Addis Abbeba und Kairo, obwohl in der letzteren Stadt die Bürger sich wenigstens auf den Brücken der Stadt versammeln können.

Aber Harare – so wird uns gesagt – ist die schlimmste Stadt auf Erden!

Es scheint in der Stadt auch keine Verbrechen zu geben und darüber gibt es keine Zweifel weder bei Afrikanern oder den Weißen, ausländischen Experten, Polizisten und Ärzten – ich sprach mit allen diesen Gruppen - sie alle sagen, dass Harare eine der sichersten Städte auf dem afrikanischen Kontinent sei. In Nairobi oder Tegucigalpa, in Port-au-Prince kann man keine Straße entlanglaufen aus Angst vor Überfällen. Das Niveau der Gefahren für indische Frauen in Neu Delhi und anderen Städten auf dem Sub-Kontinent ist beinahe so hoch wie in Kriegsgebieten.

Aber es ist Harare – eine der sichersten Städte auf dem sub-Sahara -Kontinent – das als am 'wenigsten lebenswert' auf der Erde angesehen wird.

Ich schaue mich um und bemerke, dass die Leute auf der Wiese oder zumindest viele von ihnen, Zeitungen und Magazine lesen. Wie denn das? Erstens, weil sie keine Analphabeten sind, weil sie die das gebildetste Land des ganzen Kontinents sind – von Suez bis zum Kap der Guten Hoffnung. Laut 'All Africa' vom 14. Juli 2010.

Zimbabwe ist in dem neuesten UNDP Statistical Digest als das gebildetste Land aufgeführt, das Tunesien überrundet hat. Tunesien hatte lange diese Position inne mit Zimbabwe auf dem zweiten Platz. Aber die Alphabetisierungsrate in Zimbabwe ist von 85 % auf 92 % gestiegen, während Tunesien bei 87 % stehenblieb.

„Es zeigt, wie gebildet, wie gut erzogen Zimbabwe ist“, wird mir von einem erfahrenen UN-Beamten gesagt, der für die UNEP in Nairobi arbeitet, der mir aus offensichtlichen Gründen nicht seinen Namen sagen will. „Wenn man mit Leuten in Zimbabwe arbeitet, dann wird etwas getan. Die Dinge funktionieren dort. Es ist eine wahre Tragödie, dass so viele Spitzenkräfte nach Südafrika gegangen sind während der Krise. Zimbabwe ist ein Opfer der Diffamierungs-Kampagne der westlichen Medien. Dasselbe könnte man auch von Präsident Jacob Zuma in Südafrika sagen.“

Harare National Library at sunset.
Harare Nationalbibliothek bei Sonnenuntergang
 * * *

Könnte es sein, dass die Dinge in Harare nicht so schlecht sind? Es gibt mehrere anständige Krankenhäuser, präventive Gesundheitsversorgung, die höchste Alphabetisierungsrate, eine der niedrigsten Verbrechensraten auf dem Kontinent und öffentliche Grünflächen.

Natürlich gibt es immer wieder Stromausfälle in Harare, aber nicht häufiger als in Nairobi, Kampala, Kigali, Lagos, Addis Abbeba, Jakarta, Dhakar, Colombo, um nur ein paar Orte zu nennen. Die Wasserversorgung könnte besser sein, aber sie kann schwerlich als tragisch bezeichnet werden wie sie es in Indonesien ist, auf dem Sub-Kontinent und im größten Teil Afrikas. Die Regierung ist knapp bei Kasse und hat ernste Probleme mit der Müllabfuhr und Recycling. Aber trotzdem sieht Harare sehr sauber aus nach afrikanischen Maßstäben und ist viel ähnlicher mit dem viel reicheren Kuala Lumpur, als mit Städten wie Manila oder Surabaya.

Nicht beeinflusst von den Schreckensberichten aus England und den USA, kann ich, gestützt auf mein eigenes neutrales Urteil, mühelos dafürhalten, dass dies einer der lebenswertesten Städte auf der südlichen Hemisphäre ist.

Aber das genau ist ja der Punkt. Ich soll ja nicht mich auf mein eigenes Urteil verlassen. Ich soll nicht objektiv einschätzen, was meine Augen sehen und was meine Ohren hören. Ich soll voreingenommen sein, Dinge so sehen, wie es mir gesagt wird und sie auch entsprechend analysieren.


Mbare Township - as bad as it gets in Harare.
Mbare-Slum - wo Harare am 'schlimsten' ist

Herr Hezekiel Dlamini, Berater für Kommunikation und Information im UNESCO-Büro von Harare, kommt ursprünglich aus Swaziland, war aber lange in Ghana, Frankreich und Kenya stationiert, bevor er einen Posten in Zimbabwe akzeptierte. Er hat sich gut in dem Land eingelebt, das er 'wunderschön' und 'bequem' findet.

„Hier ist es viel ruhiger als in Nairobi“, erklärt er. „In Harare ist Kultur sehr wichtig und sehr abwechslungsreich und interessant. Man kann wahre, vibrierende und traditionelle örtliche Kultur im Zentrum und anderen Teilen der Stadt finden oder man kann nach Borrowdale fahren, nur ein paar Kilometer entfernt oder in andere Vorstädte und dort bekommt man, was man in den weißen Vorstädten in Südafrika findet – all die Luxusgeschäfte, Kinos mit den neuesten Filmen und schicke Cafés.“

Wir sitzen in einem einfachen, aber bequemen Café nahe der Glaswand der National Art Gallery. Es isr ruhig, beinahe feierlich. Mehrere beeindruckende Kunstausstellungen findet drinnen statt, während im großen Skulpturen-Park Liebespaare in Sonntagskleidung auf der Wiese sitzen. Wie in den Parks in Nicaragua kommen die Leute hierher, um Händchen zu halten und sich zärtliche Geständnisse zu machen im Schatten eindrucksvoller Kunstwerke, statt zuhause zu sitzen oder in irgendwelchen stereotypen Cafés inmitten von deprimierenden Einkaufszentren, wo man banale Musik oder laute Reklame hört.

„Man kann einheimische Mahlzeiten essen, man kann in mehreren chinesischen Restaurants essen und es gibt auch indische und portugiesische Restaurants und sogar ein paar Sushi-Restaurants.“

"Leiden die Weißen hier wirklich, wie uns die westlichen Meiden erzählen?“ frage ich.
„Natürlich nicht!“ lacht Hezekiel. „Fahren Sie nur mal in einen ihrer Vororte. Fahren Sie nach Sam Levy's Village oder in eines der anderen großen Kaufhäuser.

Sie werden sehen – es gibt immer noch die Segregation, nicht wegen der Regierung, sondern wegen der weißen Minorität. Sie haben alles, was sie wollen in ihren Vororten, wo sie ihr eigenes Universum geschaffen haben. Wenn ich meine Töchter zu einer weißen Schule bringe, werden sie 'Nein' sagen. Sie werden mir nicht sagen, dass es deswegen ist, weil ich ein schwarzer Afrikaner bin, sondern werden sagen, dass die Schule voll ist. Und die Regierung kann an dieser Situation nichts ändern.“

Ich fahre in einen dieser schicken Vororte mit ihren Golfplätzen, Sportclubs, wundervollen Fußgänger-Einkaufsstraßen, Supermärkten mit den exquisitesten Nahrungsmitteln, die aus Südafrika und Europa importiert werden, mit elegangen Cafés und Designer-Läden, die Hermes und LV-Kleider verkaufen.

Es gibt alles. Aber nun verstehe ich nichts.
Harare hat alles. Wie kann jemand nur eine Sekunde lang denken, dass dies die Hölle auf Erden ist?

Ich sagte 'keine Politik …. Aber lasst mich wenigstens ein paar rhetorische Fragen stellen: Gibt es irgendeinen Grund, warum das Land unter Sanktionen und Erniedrigung leidet, unter boshafter Propaganda und Verleumdung, außer dass es beschlossen hat, sein eigenes Land umzuverteilen oder dass es den Versuch gemacht hat, Ruanda davon abzuhalten, noch einen Staatsstreich in der Demokratischen Republik Kongo für die westlichen Unternehmen und Regierungen durchzuführen oder dass es mit China zusammenarbeitet beim Abbau von Diamanten oder dass es entschieden den westlichen Imperialismus zurückweist?

"Wie steht es um Elend, um Slums?“ frage ich meinen Freund Hezekiel ein paar Stunden später.
„Es gibt den Mbare Slum“, erklärt er. „Aber der ist nicht so schlimm wie Kibera oder Matare in Nairobi.“

Ich fahre hin. Mbare ist kein freundlicher Vorort, aber er ist klein, höchstens ein Quadratkilometer groß, aber wahrscheinlich noch kleiner. Er sieht eher wie die südliche Bronx aus als die Cité de Soleil in Port-au-Prince. Er hat eine elementare Infrastruktur, einschließlich Sportplätze. Während im Kibera-Slum in Nairobi Hunderttausende, manche sagen eine Million, Menschen zusammengepfercht sind unter unmenschlichen Bedingungen, beträgt die Bevölkerung von Mbare höchsten zehn oder zwanzig Tausend Menschen.

Die historischen Harare-Berge und Fort Salisbury sind nur fünf Minuten Fahrt von Mbare entfernt. Dort gibt es noch einen öffentlichen Park und eine herrliche Aussicht auf das historische Stadtzentrum und die beeindruckende Silhouette der Stadt (siehe oben).

Dort gibt es eine altes britisches Denkmal, das an die britischen Siedler als 'Pioniere' erinnert.
„Pinoniere!“ lacht der Fahrer sarkastisch. „Die richtigen Pioniere!“

Ein paar junge Burschen machen Liegestützen. Es ist alles sehr ruhig und irgendwie behaglich. Ich weiß nicht warum, aber ich fühle mich an die Zeit in Südamerika versetzt, in manchen Teilen dort.
„Keine Sicherheitsprobleme?“ lächle ich.
„Schau“, sagt mein Fahrer und macht sich fertig. Er hat einen kritischen Geist und einen wundervollen Sinn für Humor. „In Südafrika, wenn du einen 100-Rand-Schein an einem öffentlichen Ort rausziehst, kannst du umgelegt werden. Dort kannst du mit dem Geld lässig mehrere Einkaufstüten füllen. In Zimbabwe, wenn du einen 100-Rand-Schein rausziehst, lachen dich die Leute aus, weil er nichts wert ist. Alles ist so teuer.“ Die Sportler-Gruppe hört auf, Liegestützen zu machen und beginnt zu lachen. „Du hast Recht“, sagt einer von ihnen. „Du hast Recht.“

Bald hat sich ein kleiner Kreis gebildet und die Leute tauchen leidenschaftlich in eine Diskussion ein über die Nahrungsmittelpreise, die Sicherheit und die kommenden Wahlen. Es gibt keine Angst wie in Ruanda oder Uganda, keine Spannung wie in Djibouti, Kenya oder Äthiopien, in all den Marionettenstaaten des Westens.

Niemand beschimpft mich, niemand zeigt mit Fingern auf mich, ich werde in ihre Diskussion mit eingeschlossen.
Sie lieben ihr Land. Die Dollarisierung hat die Preise hochgetrieben und das westliche Embargo hat die Wirtschaft runiniert. Aber die Menschen sind robust und zäh und zu gleicher Zeit sehr freundlich.

„Warum sind Sie gekommen?“ fragt einer der Sportler.
„Weil sie im Westen immer schreiben, dass Harare die schlimmste Stadt auf Erden ist“, antworte ich. „Und ich weiß, dass es eine Lüge ist. Deshalb kam ich, um darüber zu schreiben – zu sagen, dass es eine Lüge ist.“

„Warum? Weshalb kümmert es dich? Wir wissen alle, dass es eine Lüge ist. Dies ist eine sehr hübsche Stadt oder nicht? Aber wir fühlen uns machtlos. Sie schreiben diese verleumderischen Dinge über uns und als Ergebnis, es kommt niemand mehr... Der Tourismus ist zu Ende. Unsere großen alten Städte, unsere Nationalparks – alles steht leer. Wer will in ein Land mit so einem schlimmen Ruf kommen?“

„Warum bist du gekommen, um diese Lügen zu diskutieren?“ fragte ein anderer.

Ich denke eine Weile, schweigend. Dann sage ich: „In Venezuela, weit weg von hier, ist Präsident Hugo Chávez gestorben … Oder er wurde ermordet. Wir wissen es noch nicht. Als es passierte, war ich in Nairobi, aber Nairobi ist ein westlicher Vorposten und dort zu sein, kam mir verkehrt vor. Ich musste kämpfen – kämpfen gegen so viele Dinge, besonders gegen die Propaganda, die aus dem Westen kommt. Südamerika ist weit weg und ich entschloss mich, nach Zimbabwe zu gehen. Wenigstens für ein paar Tage.“

Es gab ein langes tiefes Schweigen. Und dann kam einer der Sportler zu mir, umarmte mich und sagte: „Gut, dass du hier bist. Ich verstehe. Danke, dass du gekommen bist.

Book Cafe night club with traditional Zimbabwen dances.
'Book Café' mit traditionellen Tänzen aus Zimbabwe


Am Abend gehe ich in das 'Book Café', um traditionelle Musik aus Zimbabwe zu hören. Und kurz vor Mitternacht gelingt es mir, in das riesige Harare International Convention Center (HICC) zu kommen, wo mehr als 6000 Menschen auf den Auftritt einer der größten südafrikanischen Künstlerinnen – Zahara – eine Musikerin, Songschreiberin und Dichterin - warten.

In dieser 'schrecklichsten Stadt auf Erden' tosen und tanzen diese tausende Menschen zu den Rhythmen von Zahara, flüstern ihre Lyrik; und es gibt keine Schlägereien, keine Geplänkel, keine Vermüllung, keine Gewalt.


Zahara - hört hier

Ich laufe zurück in mein Hotel inmitten der Nacht, allein, sicher, endlos beeindruckt, plötzlich verliebt in die Stadt, die standgehalten hat trotz der Sanktionen, Intriguen und Verleumdung, die von den alten und neuen kolonialen Herren der Welt kommt.

Beim schnellen Laufen auf den breiten, gut beleuchteten Gehwegen der Hauptstadt Zimbabwes, denke ich an die kubanischen Ärztebrigaden. Diese Leute – brilliante und selbstlose Ärzte und Ärzthelfer – sind überall hingeschickt worden, wo internationale Hilfe gebraucht wurde, sei es wegen eines Konfliktes oder einer Naturkatastrophe.

Das ist genau das, was wir – Schriftsteller, Filmemacher und Journalisten – schaffen, ermutigen, auf die Beine stellen müssen. Internationale investigative Brigaden, die die unerhörten Lügen und die Propaganda und den den Nihilismus aufdecken, diese abscheulichn Nebenprodukte des Imperiums.

Wir müssen sie bald bilden, bevor es zu spät ist. Obwohl ich allein wanderte, fühlte ich mich nicht allein. In meinem Geist wiederholte ich einem abstrakten Leser: „Danke, dass du mich begleitet hast auf diesem langen und wunderbaren Spaziergang. Es ist nicht alles verloren, nicht alles ist verkauft. Es gibt Millionen Menschen, viele Länder, die noch Widerstand leisten, aufrecht, nicht auf den Knien.“



André Vltchek ist ein Philosoph, Romancier, Filmemacher und investigativer Journalist. Er berichtete über Kriege und Konflikte in dutzenden Ländern. Seine neuesten Bücher sind „Exposing Lies Of The Empire“ und „Fighting Against Western Imperialism“. Diskussion mit Noam Chomsky: On Western Terrorism. Point of No Return ist sein von der Kritik gelobte politische Roman. Oceania – ist ein Buch über den westlichen Imperialismus im Süd-Pazifik. Sein provokatives Buch über Indonesien heißt: „Indonesia – The Archipelago of Fear“. André macht Filme für teleSUR und Press TV. Nach langjährigem Aufenthalt in Lateinamerika und Ozeanien wohnt und arbeitet Vltchek gegenwärtig in Ostasien und dem Nahen Osten. Er kan auf seiner website und Twitter erreicht werden.
 

Kommentare:

  1. Dank an André Vltchek und an Einar Schlereth für die Übersetzung inklusive Übernahme.
    Ja es tut gut zu hören, wie es in Ländern ist, die noch nicht unter Fuchtel von US-NATO stehen oder nach Liberalisierung eher Trümmerhaufen plus Banditen gleichen, die dann wieder ohne Hindernisse plündernden Monopole nicht zu vergessen mit den Haupteigentümern, die nicht auf der Forbes Liste aufgeführt sind. Wie war das vorher in Libyen, war da nicht Studium und ärztliche Behandlung frei, wobei auch für das Ausland bezahlt wurde betreffs Studium oder wenn medizinische Behandlung im Land nicht möglich; wo nach dem Studium das Durchschnittsgehalt gezahlt wurde, bis man eine Stelle fand; man erinnere an das große Wasserprojekt als 8. Weltwunder Afrikas, welches bald vollendet werden sollte usw. und alles vernichtet, damit die Menschen die nicht getötet wurden endlich wieder "frei sein können"!
    Bei all dem irrsinnigen Terror und Kriegsverbrechen in nicht erklärten Kriegen dieses imperialistischen Imperiums plus Vasallen und inklusive Zionismus der weltweiten Medien tut der Bericht über Harare richtig gut und jetzt kann man auch verstehen, warum das nicht wahr sein soll und eher platt zu machen ist.
    Hoffen wir darauf und tun was wir können, damit die gegen das Imperium laufende Zeit abläuft. Wenn schon NWO, dann eine über die BRIC und auch keine US-EU-Freihandelszone mit ungehindertem Zugang für Gen-Mais und all dem, was bisher verhindert werden konnte, und auch keine EU-Diktatur mit zuletzt noch offizieller Plünderung der Bankguthaben der kleinen Leute oder allem, wo was zu holen ist.

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  2. Danke für diesen wunderschönen Bericht.Harare ist der Ort in Afrika wo ich mich am besten gefühlt habe. Warum weiss ich bis heute nicht. Es liegt einfach Frieden und Schönheit in der Luft.

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  3. Danke, freut mich, dass es euch gefällt. Ich finden den André Vltchek einfach großartig. Wer Englisch, Spanisch, Indonesisch kann (ich mache Spaß, seine Bücher sind aber in viele Sprachen übersetzt - bezeichnenderweise nicht ins Schwedische und Deutsche) - die Bücher gibt es bei Amazon.

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  4. Ach und nur mal so als Zusatz, weil wir uns ja hier so sicher fühlen vor diesen globalen Räuber- und Mörderbanden:

    "Falls es noch niemand in Deutschland mitbekommen hat: ein Großteil (vielleicht alle) der deutschen Banken hat am Wochenende das Auszahlungslimit am Geldautomaten auf EUR 1000,- begrenzt.
    Auch wenn vorher ein anderes Limit vereinbart war, wie EUR 2000,- oder 5000,- wie bei der Volksbank oder Sparkasse.
    Beide Banken, DKB und Raiffeisenbanken geben nur noch max. EUR 1000,- pro Tag raus. Das ist zumindest der Fall in Nürnberg.
    Am Montag dann wohl doch ein Bank Run? Auch bei uns…?!?!?"

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/03/17/berlin-bank-einlagen-in-deutschland-sind-sicher/comment-page-6/#comment-111276

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  5. Danke für den Artikel.

    "Der Straßenbelag ist oft brüchig, uneben, auch mit Löchern, aber nichts im Vergleich zu Kampala."

    André Vltchek hätte an Stelle von Kampala getrost irgendwelche deutsche Gemeinden erwähnen können. ;-)

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